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Umstrittene Entscheidungen: Lienen fordert Videobeweis

Fußball Umstrittene Entscheidungen: Lienen fordert Videobeweis

Trainer Ewald Lienen hat nach einigen umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen bei der 1:2-Niederlage seines FC St. Pauli gegen den Karlsruher SC erneut den Videobeweis gefordert.

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St. Paulis Trainer Ewald Lienen forderte erneut die Einführung des Videobeweises.

Quelle: Axel Heimken

Hamburg. "Die ganze Welt weiß nach wenigen Sekunden, was los ist. Nur die Schiedsrichter wissen es nicht. Wir brauchen den Videobeweis", sagte der Coach des Hamburger Fußball-Zweitligisten am Freitagabend bei der Analyse des Spiels. Er sprach dabei die Szene vor dem Karlsruher Siegtor an, als der Unparteiische Michael Weiner erst einen fragwürdigen Freistoß für den KSC gab und dann die Abseitsstellung des Torschützen Dimitrios Diamantakos übersah.

"Der Freistoß war mehr als zweifelhaft. Und das wird dann auch noch mit einem Abseitstor belohnt", klagte Lienen, der nach eigenen Worten wohl "schon mehr als 100 Mal" für die Einführung des Videobeweises eingetreten ist.

Sein Karlsruher Kollege Markus Kauczinski räumte ein, dass sein KSC nach mehreren zweifelhaften Referee-Entscheidungen in dieser Saison gegen sich in der fraglichen Szene so etwas wie ausgleichende Gerechtigkeit erfahren habe. Er selbst ist aber weiter gegen den Videobeweis. "Wir haben jetzt schon vier Schiedsrichter. Mit dem Videobeweis bräuchten wir sieben. Da habe ich doch die Befürchtung, dass zu viele Köche den Brei verderben könnten", sagte Kauczinski.

dpa

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