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VfL: Weichenstellung vor der wichtigsten Woche

Handball, 3. Liga Nord VfL: Weichenstellung vor der wichtigsten Woche

Handball-Drittligist VfL Potsdam plant den Kader für die neue Saison. Nach Informationen der MAZ ist Torhüter Stanislav Gorobtschuk vom Zweitligisten Bietigheim ein Kandidat. Die Potsdamer wollen sich noch den zweiten Tabellenplatz schnappen, um an der Relegation für die 2. Bundesliga teilnehmen zu können.

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Tobias Frank (l.) und Alexander Schmidt spielen ab der kommenden Saison nicht mehr für den VfL Potsdam.

Quelle: Julius Frick

Potsdam. Die Weichenstellung für die kommende Saison erfolgt beim Handball-Drittligisten VfL Potsdam vor der wichtigsten Woche der Saison. Am kommenden Dienstag (19.30 Uhr, MBS-Arena) empfangen die Adler den SC Magdeburg II zum Spitzenspiel Dritter gegen Zweiter. Dabei geht es im direkten Duell um die mögliche Relegation zur 2. Bundesliga, für die sich nur der Zweitplatzierte qualifiziert. Und am Sonntag darauf (17. April, 17 Uhr) reisen die Potsdamer schließlich zum Tabellenführer Dessau-Roßlauer HV.

Schmidt zieht Option zur Vertragsauflösung

Vor diesen Highlights des Jahres gab der Verein weitere Details zum Kader in der kommenden Saison bekannt. Rechtsaußen Alexander Schmidt beendet seine Karriere. Der angehende Lehrer will sich künftig ganz auf seinen Beruf konzentrieren und zog eine Option zur Vertragsauflösung. Der auslaufende Vertrag des linken Rückraumspielers Tobias Frank wurde dagegen nicht verlängert. Neben Franks Bruder Matthias (Tor, Karriereende) wird auch Keeper Sebastian Schulz nicht mehr das Adler-Trikot tragen, sein Vertrag wurde ebenfalls nicht verlängert.

Alexander Haase gibt sich bedeckt

Auf der Torhüter-Position besteht somit Handlungsbedarf. Neben dem 18-jährigen Junioren-Nationalkeeper Paul Twarz soll ein erfahrener Torhüter verpflichtet werden. Im Vereinsumfeld fällt immer wieder der Name Stanislaw Gorobtschuk. Der 27-Jährige hütet derzeit das Tor des Zweitligisten SG BBM Bietigheim und gewann 2009 mit dem VfL Gummersbach den EHF-Pokal. Anschließend wechselte er zum ThSV Eisenach, wo er sechs Jahre spielte. Geboren ist er in Frankfurt (Oder), wo er die Sportschule besuchte. Der sportliche Leiter des VfL Potsdam, Alexander Haase, wollte den Namen auf Nachfrage nicht kommentieren.

Matti Spengler kommt von den Füchsen Berlin

Haase sagte zur Kadergröße für die kommende Spielzeit: „Ziel ist es, einen 16er-Kader zu haben. Vier oder fünf Leute im Kader auszutauschen halte ich für normal.“ Jede Position soll künftig doppelt besetzt sein. Damit wären neben der Torhüterposition noch Planstellen im linken Rückraum und auf Rechtsaußen frei.

Auf der Spielmacherposition wurde am Mittwoch die Verpflichtung von Matti Spengler vom Kooperationspartner Füchse Berlin bekanntgegeben. „Er ist ein junger Spieler mit viel Potenzial, der über ein hohes Spielverständnis verfügt. Und vom Charakter passt er unglaublich gut zu uns“, sagt Haase über den 21-Jährigen. Für den rechten Rückraum wurde in der Winterpause perspektivisch bereits der noch verletzte Dominik Kleinbuch (Füchse Berlin II) verpflichtet. Auf Rechtsaußen ist neben einem Neuzugang der A-Jugendliche Ridha Trabelsi eingeplant, der im Januar einen Vertrag bis 2019 unterschrieb.

Zweitliga-Aufstieg über die Relegation möglich

Da aus der Weststaffel der 3. Liga kein Team die Lizenz für die 2. Handball-Bundesliga eingereicht hat, wird der vierte Aufsteiger in dieser Saison durch eine Relegation ermittelt.

Diese spielen die Zweitplatzierten der Nord-, Ost- und Südstaffel aus.

Aus diesen Staffeln haben der VfL Potsdam (Nord, 3. Platz), der HC Elbflorenz (Ost, 2.) und die SG Leutershausen (Süd, 2.) die Lizenz für die 2. Bundesliga beantragt.

Der VfL Potsdam hat damit weiterhin die Chance, den Aufstieg aus eigener Kraft zu schaffen.

Dafür müssen die Adler an den verbleibenden vier Spieltagen den Zweitplatzierten SC Magdeburg II abfangen, der am Dienstag (19.30 Uhr, MBS-Arena) bei den Potsdamern gastiert.

Von Stephan Henke

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