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Vier heiße Finals, die Sie nicht verpassen sollten...

Leichtathletik Vier heiße Finals, die Sie nicht verpassen sollten...

Beim Diamond-League-Finale der Leichtathleten geht es noch einmal heiß her. In Brüssel werden weitere 16 Gesamtsieger gekürt. Einige Wettbewerbe versprechen Hochspannung - wie die WM-Revanche Storl vs. Kovacs.

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David Storl hat gute Chancen beim Zahltag.

Quelle: Hendrik Schmidt

Brüssel. Vor einer Woche gab es in Zürich den ersten großen Zahltag für die Leichtathleten - am Freitagabend werden in Brüssel noch einmal 16 Gesamtsieger der Diamond League gekürt. Auch diesmal gibt es doppelte Punkte:

Für den Sieger acht, für den Zweiten vier und für die Drittplatzierten jeweils zwei. Jeder Einzelsieger kassiert noch einmal 10 000 Dollar (8920 Euro), auf die ganz großen Gewinner im Diamond Race warten jeweils 40 000 Dollar (35 680 Euro). Die spannendsten Duelle im König-Baudouin-Stadion:

MÄNNER:

100 Meter: Ein Rennen wie bestellt für Justin Gatlin, der seinen WM-Frust abbauen möchte. Der schon 33 Jahre alte Amerikaner will den Hattrick landen und die Diamond-League-Trophäe nach 2013 und 2014 zum dritten Mal in Serie erobern. Im Vorjahr schoss er den Vogel ab: Innerhalb einer Stunde rannte er 9,77 Sekunden über 100 und 19,71 über 200 Meter. Obwohl WM-Held Usain Bolt die Saison schon beendet hat, kommt Gatlins härtester Widersacher wieder aus Jamaika: Asafa Powell will am Freitagabend zum 101. Mal unter 10 Sekunden bleiben.

 

Kugelstoßen: Aus deutscher Sicht ein echter Krimi, denn David Storl könnte als erster Europäer das Diamond Race in seiner Disziplin gewinnen. Natürlich will das auch Kugelstoß-Weltmeister Joe Kovacs (USA) - beide haben die auf den Punkt gleiche Bilanz. Deshalb knackt der den Jackpot, der am Freitagabend besser ist, und sei es auch nur um einen Zentimeter. Storl ist allerdings nicht ganz fit, er hat schon einen Arzttermin bei Dr. Müller-Wohlfahrt.

FRAUEN:

200 Meter: 400-Meter-Weltmeisterin Allyson Felix (USA) trifft auf zwei Medaillengewinnerinnen des 200-Meter-Finals: Weltmeisterin Dafne Schippers (Niederlande) wäre bei einem Sieg ganz vorn dabei, die WM-Zweite Elaine Thompson (Jamaika) kann nichts mehr ausrichten. Dafür aber die WM-Sechste Jeneba Tarmoh - die Amerikanerin liegt nur einen Punkt hinter ihrer Teamkollegin in Lauerposition.

100 Meter Hürden: Das Hammer-Finale! Gleich drei Frauen aus den USA gehen mit jeweils zehn Punkten ins entscheidende Rennen: Dawn Harper-Nelson, Sharika Nelvis und Jasmin Stowers. Die Siegerin knackt den Jackpot. Zwei Europäerinnen wollen sich in den Dreikampf einmischen, obwohl sie selbst keine Chance mehr auf den Gesamtsieg haben: Die WM-Zweite Cindy Roleder aus Leipzig und die WM-Dritte Alina Talaj aus Weißrussland.

dpa

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