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Volleyballerinnen wahren in Ankara Chance auf Halbfinale

Volleyball Volleyballerinnen wahren in Ankara Chance auf Halbfinale

Die deutschen Volleyballerinnen gewinnen ihr letztes Gruppenspiel bei der Olympia-Qualifikation deutlich. Kroatien hat in Ankara keine Chance. Die Deutschen erhalten sich die Chance auf das Halbfinale.

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Die deutschen Volleyballerinnen haben sich die Chance auf einen Einzug in die Vorschlussrunde bewahrt.

Quelle: Soeren Stache

Ankara. Die deutschen Volleyballerinnen haben bei der Olympia-Qualifikation in Ankara ihre Chance auf den Halbfinal-Einzug gewahrt. In ihrem dritten und letzten Spiel in der schweren Vorrundengruppe A besiegten sie den Tabellenletzten Kroatien mit 3:0 (25:16, 25:14, 25:17).

Dennoch müssen die Spielerinnen von Bundestrainer Felix Koslowski weiter zittern. Denn die Niederlande, die der Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) zum Auftakt mit 2:3 unterlegen war, hat noch zwei Spiele vor sich und könnte mit zwei klaren Siegen in der Tabelle vorbeiziehen. Am Mittwochabend traf die Auswahl des früheren Bundestrainers Giovanni Guidetti erst einmal auf den zunächst ungeschlagenen Spitzenreiter Türkei.

"Wir haben heute sehr konzentriert gespielt und waren taktisch gut eingestellt. Wir haben das auf dem Feld dann auch zu fast 100 Prozent umgesetzt gegen eine Mannschaft, die sehr große Namen dabei hat. Wir können in den Spiegel gucken", resümierte Koslowski.

Die deutsche Mannschaft hatte sich von der 1:3-Niederlage gegen die Gastgeber am Vortag nicht lange beeindrucken lassen und sich schnell wieder auf die nächste Aufgabe konzentriert. Entsprechend fokussiert ging sie von Beginn an zu Werke. Koslowski nominierte die gleiche Startformation wie bei den beiden Spielen zuvor, und diese setzte angeführt von Spielführerin Margareta Kozuch die Kroatinnen von Beginn an mit variablem Spiel unter Druck.

So führte der EM-Zweite von 2011 und 2013 den gesamten ersten Durchgang über mit bis zu zehn Punkten und machte den Sack nicht nur im ersten Satz schnell zu. Auch danach änderte sich das Verhältnis der beiden Mannschaften auf dem Feld nicht. Die Deutschen hatten das Spiel fest im Griff, den Kroatinnen fielen keine Lösungen für die Probleme ein, mit denen sie sich konfrontiert sahen.

Im dritten Durchgang ergab sich dann aber erst mal ein anderes Bild. Kroatien setzte sich mit 6:1 ab, auch weil die Deutschen ein wenig nachlässiger wurden. In einer Auszeit gelang es Koslowski, sein Team wieder etwas besser in die Spur zu bekommen. Dennoch blieben die Gegnerinnen lange mit bis zu drei Punkten vorne, bis beim 11:11 der Ausgleich gelang. Danach zeigte sich schnell wieder das gleiche Bild wie in den beiden Sätzen zuvor. Mit dem vierten Matchball war die Entscheidung besiegelt.

dpa

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