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WBA rät zu Protest gegen Feigenbutz-Urteil

Boxen WBA rät zu Protest gegen Feigenbutz-Urteil

Der Sauerland-Boxstall erwägt einen Protest gegen die Wertung des Weltmeisterschafts-Kampfes um den Titel im Supermittelgewicht nach Version des Weltverbandes WBA.

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Vincent Feigenbutz verlor am Samstag den WM-Kampf gegen den Italiener Giovanni De Carolis.

Quelle: Patrick Seeger

Offenburg. Der Italiener Giovanni De Carolis hatte Vincent Feigenbutz aus Karlsruhe am Samstag in Offenburg durch technischen K.o. in der 11. Runde bezwungen. Seniorchef Wilfried Sauerland habe "von der WBA den Rat erhalten, Protest einzulegen, weil De Carolis Feigenbutz regelwidrig am Hinterkopf getroffen hat", sagte ein Sprecher des Feigenbutz-Stalls. Aber das sei nur eine "Randnotiz", weil der Rückkampf ohnehin vertraglich festgelegt war.

Feigenbutz hatte es verpasst, mit 20 Jahren jüngster deutscher Weltmeister der Boxgeschichte zu werden. Im vergangenen Oktober hatte der Karlsruher sehr umstritten nach Punkten gegen den Italiener gewonnen. Der dritte Kampf zwischen beiden könnte im Sommer stattfinden. Die WBA hatte den Kampf von Offenburg eigentlich als Interims-WM geplant, kurzfristig aber zu einem Titelkampf aufgewertet.

dpa

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