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Weltklassefeld am Start

105. Berliner Sechstagerennen Weltklassefeld am Start

Das 105. Berliner Sechstagerennen vom 28. Januar bis 2. Februar 2016 wartet mit einem illustreten Starterfeld auf. Allein unter den 32 Fahrern beim Zweiermannschaftsrennen tummeln sich mehrere Weltmeister. Die Fans dürfen sich auch auf zahlreiche Lokalmatadoren freuen.

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Roger Kluge kehrt in das Velodrom zurück.

Quelle: Foto: dpa

Berlin. Berlin soll weiter Maßstäbe setzen im Sechstage-Zirkus. Das jedenfalls ist die feste Absicht von Mark Darbon, Geschäftsführer der britischen Madison Sports Group, die seit kurzem Eigentümer des Berliner Sechstagerennens ist. Vom 28. Januar bis 2. Februar 2016 steigt die 105. Auflage im Velodrom. „Allein diese Tradition ist weltweit einmalig“, erklärte Darbon am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Berlin. „Deshalb wollen wir am bewährten sportlichen Konzept festhalten.“ Und da kam vom sportlichen Leiter Dieter Stein frohe Kunde. „Das Fahrerfeld der 16 Zweiermannschaften ist nahezu komplett. Mit den Rennen der Frauen, der Sprinter und der Steher werden 75 Radsportler ihre Runden drehen. Das Feld garantiert spannende und vor allem hochklassige Rennen.“

Mit Roger Kluge und Marcel Kalz sind zwei aussichtsreiche Lokalmatadoren dabei. Der gebürtige Eisenhüttenstädter Kluge kehrt nach zwei Jahren Abstinenz auf die Bahn zurück. Denn der Straßenprofi aus dem Schweizer IAM-Cycling-Team möchte 2016 an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro teilnehmen. Der Olympia-Zweite von 2008 strebt in Rio einen Start im Omnium an. In Berlin stand der 29-Jährige bereits 2011 und 2013 auf dem obersten Treppchen beim Sechstagerennen. Der Berliner Kalz gilt gar als Titelverteidiger, triumphierte er im letzten Februar doch an der Seite von Leif Lampater, der wegen Rio auf das Sechstagerennen diesmal verzichten muss.

Aber das schmälert die Berliner Sause kaum. So gelten Morgan Kneisky (Frankreich) und David Muntaner (Spanien), beide bereits Madison-Weltmeister, ebenso als Favoritenduo wie die Belgier Kenny de Ketele/Moreno de Pauw, die gerade bei der Wiederbelebung in London – dank Mister Darbon – den Siegerkranz einheimsten. Der deutsche Scratch-Weltmeister und Omnium-Europameister Lucas Liß bildet ebenso ein starkes Duett mit Andreas Müller. Der aus Berlin stammende und für Österreich startende Bahnspezialist hatte sich 2014 in Berlin in die langen Siegerannalen eintragen können.

Bei den Sprintern dürfen sich die Fans unter anderem auf Weltmeister Robert Förstemann (Cottbus) freuen. Bei den Stehern gilt mit dem deutschen Meister Stefan Schäfer aus Forst hinter Schrittmacher Peter Bäuerlein ebenfalls ein Brandenburger zu den Favoriten.

Von Peter Stein

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