Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Weltrekordler Bolt siegt in London in 9,87 Sekunden

Leichtathletik Weltrekordler Bolt siegt in London in 9,87 Sekunden

9,87 Sekunden - Weltrekordler Usain Bolt ist zurück! Einen Monat vor der Leichtathletik-WM in Peking stellte sich der 28-jährige Jamaikaner beim Diamond-League-Meeting in London in bereits prächtiger Form über 100 Meter vor.

Voriger Artikel
Lehrstunde für Duisburg: Kaiserslautern siegt 3:1
Nächster Artikel
Saisonstart: Duisburger Lehren und Lauterer Erkenntnisse

Usain Bolt nähert sich wieder seiner gefürchteten Schnelligkeit. Foto: Gerry Penny

London. Bolt siegte vor Michael Rodgers (USA/9,90) und seinem Landsmann Kemar Bailey-Cole (9,92). Bereits im Vorlauf hatte Bolt ebenfalls in 9,87 Sekunden trotz Gegenwind und regnerischem Wetter geglänzt. Bei seinem ersten und bis dato letzten Kurzsprint-Auftritt im April hatte er in Rio de Janeiro nur eine Zeit von 10,12 Sekunden erreicht.

Für Bolt war der Start im Olympiastadion von 2012 der erste nach einer sechswöchigen Verletzungspause. An die Saisontopzeiten seiner 100-Meter-Rivalen Justin Gatlin (USA), der die Weltbestenliste mit 9,74 Sekunden anführt, und Asafa Powell (Jamaika/9,81) reichte Bolt allerdings bei seinem Mini-Comeback noch nicht heran.

Über 200 Meter siegte das britische Sprint-Talent Zharnel Hughes in 20,06 Sekunden. Doppel-Olympiasieger Mo Farah feierte bei seiner Rückkehr an die Stätte seines größten Erfolges einen Sieg über 3000 Meter. Der 32 Jahre alte Brite siegte in der Weltjahresbestzeit von 7:34,66 Minuten.

Farah war in den vergangenen Wochen Doping-Vorwürfen ausgesetzt. Im Zusammenhang mit der Doping-Affäre um seinen langjährigen Trainer Alberto Salazar ist auch er unter Verdacht geraten. Farah beteuerte jedoch, nie verbotene Mittel genommen zu haben.

Für eine starke Leistung sorgte auch die US-Amerikanerin Jasmine Stowers (USA), die über die 100-Meter-Hürden in 12,47 Sekunden die drittschnellste Zeit des Jahres hinlegte.

Höhepunkt des zweiten Tages des Diamond-League-Meetings am Samstag, für das insgesamt 21 Olympiasieger und 37 Weltmeister verpflichtet wurden, ist das 800-Meter-Rennen von David Rudisha. Der Kenianer hatte 2012 an gleicher Stelle Olympia-Gold in Weltrekordzeit gewonnen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport
MAZ Sportbuzzer