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30.09.2014
September mit Wärmeplus und Sonnenscheindefizit
Der September klingt am Dienstag aus, Zeit, einen näheren Blick auf die Klimadaten zu werfen. Positive Abweichungen zeigen sich besonders bei der Temperatur. Dagegen zeigte sich Petrus bei den Sonnenscheinstunden weniger freigiebig.
0,5 bis 2,5 Grad zu warm ist der September unter dem Strich. Dabei gibt es den größten Wärmeüberschuss im Norden. Weniger üppig fällt das Plus im Süden und Westen aus. Meist tragen sich die Temperaturen mit einem Plus um 1,5 Grad ein. Dieser Trend steht jedoch nicht, wie man erwarten könnte, mit einem üppigen Mehr an Sonnenscheinstunden in Verbindung. Stattdessen hinken diese mitunter deutlich hinter den Erwartungen hinterher. Im Südosten und in Teilen der Mitte müssen wir uns gar mit 70 bis 80% des Sollwertes zufriedengeben. Mehr Sonnenschein als im langjährigen Durchschnitt wurde nur im Norden und Nordosten verbucht, ebenso im Nordwesten. Dort wurden bis zu 30% mehr als sonst üblich gemessen. Relativ unterschiedlich präsentiert sich die Regenbilanz. Ausgesprochen trocken ging es vor allem im Westen und Nordwesten zu. Hier kamen mancherorts lediglich 25 bis 35% der für einen September üblichen Summe an Regen zusammen. Deutlich höher war die Ausbeute im Süden und Osten des Landes. Dort wurde der Sollwert sogar durch lokale Starkregenereignisse wie beispielsweise in Nürnberg oder in Erfurt markant überschritten. Örtlich findet sich mehr als das Doppelte des Erwartungswertes in den Annalen der Klimageschichte wieder, so das Team von wetter.net. Zu warm und zu trocken fällt auch der Start in den Oktober aus. Ob ein überdurchschnittlicher Wert bei den Sonnenscheinstunden für Wiedergutmachung für den zu trüben August und September sorgen können, bleibt abzuwarten.
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