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25.04.2014
April mit dickem Temperaturplus
Überdurchschnittlich warm, das ist die einheitliche Bilanz des Aprils 2014. Mehr Abweichungen fallen es bei den Prozentangaben für Niederschlagsmengen und Sonnenscheinstunden auf.
Im Schnitt wird sich der April als deutlich zu warm erweisen. Allerdings schrumpft in den letzten Apriltagen das Temperaturplus voraussichtlich. Ein zwischenzeitliches Temperaturplus von 2,5 bis 4 Grad gehört dann der Vergangenheit an. Insgesamt können wir unter dem Strich für den April mit einem Wärmeplus von 0,5 bis 2,5 Grad rechnen, so das Team von wetter.net. Vor allem im Westen und Südwesten muss das Temperaturplus voraussichtlich um 1 bis 1,5 Grad federn lassen. Die Sonnenscheindauer gibt ein unterschiedliches Bild ab. Während mancherorts zwischen Main und Donau der Sollwert bereits überschritten ist, sind einige Orte in Alpennähe oder an der Küste bislang weit weniger reichlich mit Sonnenschein bedacht worden. Die aktuell registrierten 65 bis 80% des langjährigen Mittelwertes für einen April bekommen jedoch bis zum Monatsende sicherlich noch deutlichen Zuwachs. Dennoch wird nicht überall der Erwartungswert übertroffen werden können. Örtlich bleibt die Sonnenscheinbilanz etwas hinter den Erwartungen zurück. Im Gebietsmittel sollte sich jedoch ein leichter Überschuss ergeben. Wie immer sind die größten Unterschiede bei den Regenmengen festzustellen. Als weniger drastisch als im Mittel erweist sich das Regendefizit in diesem Monat im Norden und Nordosten. Dort sind bislang 45 bis 90% der üblichen Regenmengen gefallen, örtlich wurde das Soll bereits übererfüllt. Davon sind wir im Westen und Süden hingegen meilenwert entfernt. Die Mengen liegen dort verbreitet unter 20% des langjährigen Mittels. Ganz vereinzelt ist sogar den gesamten Monat noch kein Regen vom Himmel gekommen oder die Mengen fielen bisher mit 1 bis 3 Litern pro Quadratmeter verschwindend gering aus. Diese Bilanz wird sich zwar in den letzten Apriltagen in Richtung Normalität bewegen, doch der ganz erhebliche Regenmangel kann längst nicht überall noch ausgeglichen werden. Es wird also darauf ankommen, dass im Mai ausreichend Regen fällt und dies möglichst großflächig. Andernfalls sind nachhaltige Schäden beim Pflanzenwachstum durch die Trockenheit vorprogrammiert.
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