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31.03.2015
März zu warm und zu trocken
Der erste Frühlingsmonat geht nun zu Ende. Und damit auch der sechste Monat in Folge, der zu warm ausfällt. Was den Niederschlag und die Sonnenscheindauer angeht, verhält es sich etwas anders.
Der Winter war schon über anderthalb Grad zu warm. Dem folgte nun der erste Frühlingsmonat in gleicher Weise. Während es im Südwesten meist nur 1 bis 2 Grad zu warm war, fiel die Nordosthälfte zwischen 1,5 und fast 3 Grad zu warm aus. Der höchste Wärmeüberschuss findet sich im Bereich der Insel Rügen. Den meisten Sonnenschein gab es hingegen nicht auf der sonst so begünstigten Ostseeinsel. Der Oberrhein erhielt teilweise mehr als die Hälfte des Monatssolls zusätzlich. Aber auch sonst wurden die klimatischen Mittelwerte übertroffen. Zwischen dem Ruhrgebiet und dem Berliner Raum war es trotz positiver Werte am meisten bewölkt. Damit war der März zudem der sonnenreichste Monat seit dem März letzten Jahres. Wie schon im letzten Monat gab es erneut viel zu wenig Regen oder Schnee. Die Nordseeküste war die einzige Region, in der mehr Niederschlag fiel als klimatisch nötig gewesen wäre. Ansonsten fehlte es überall. Am trockensten war es wieder im Bereich des Oberrheins. Hier blieben örtlich bis zu 80 Prozent aus. Die letzten Tage des März waren nun deutlich nasser als der restliche Monat. Die Aussichten für den Aprilanfang sehen nicht anders aus. Bleibt abzuwarten, inwiefern der zweite Frühlingsmonat das Defizit ausgleichen kann.
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