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Wetternews
26.07.2014
Unwetter-Paula zum Zweiten
Bereits zum Wochenwechsel hat uns Tief Paula nordostwärts überquert. Über Osteuropa hat es zur Wochenmitte Anschluss an ein Höhentief gefunden, mit dem es den Rückwärtsgang eingelegt hat.
Seit dem Donnerstag wandert dieses Höhentief langsam über unserem Raum hinweg. An seiner Nordostflanke, wo es in der Höhe wieder wärmer wird, hatte sich über Polen ein ausgedehntes Regengebiet gebildet, das gestern den Osten überquerte und am Freitag über dem Norden liegt. Regenmengen von 55 bis 80 Litern pro Quadratmeter waren mit Tief Paula an der Tagesordnung. Im zweiten Anlauf werden die Regenmengen in der Summe nicht ganz so drastisch ausfallen, doch intensive Regengüsse und Gewitter können innerhalb kürzester Zeit 15 bis 30 Liter abladen, kleinräumig auch noch mehr. In der Nacht auf Freitag wanderte das zu Paula gehörende Höhentief westwärts über die Region Rhein-Main-Gebiet. Dabei kam es zwischen Hessischem Ried, Odenwald und Kraichgau regnete und gewitterte es teils längere Zeit und heftig. In Mannheim wurden innerhalb sehr kurzer Zeit 16 Liter pro Quadratmeter gemessen. In den nächsten Tagen bleibt die Unwettergefahr erhalten. Über Deutschland brauen sich immer wieder teils massive Regengüsse und Gewitter zusammen. So muss am Samstag im Norden, Nordwesten, Westen, Südwesten und südlich der Donau mit örtlichen Unwettern gerechnet werden. Nur die Mitte und der Osten bleiben davon weitgehend verschont. Ab Dienstag drohen dann sogar wieder großflächiger ergiebige Regenfälle. Dann werden die Flusspegel erneut steigen, warnt das Team von wetter.net.
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