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Wirtschaft Diese Berufe machen Brandenburger krank
Nachrichten Wirtschaft Diese Berufe machen Brandenburger krank
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00:24 16.03.2019
Straßenwärter, die etwa für den Winterdienst zuständig sind, sind am häufigsten krank. Quelle: Patrick Pleul/dpa
Potsdam

 Zwischen den verschiedenen Berufen gibt es nicht nur große Einkommensunterschiede. Auch das Risiko einer Erkrankung hängt stark davon ab, in welchem Metier man sich bewegt. Der Beruf ist sogar ausschlaggebender als das Alter. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts der Krankenkasse AOK.

Der jeweilige Job beeinflusse stark den Umfang von Fehlzeiten und auch die Art der Erkrankung, erläuterte das Institut nach einer Auswertung von Daten der knapp 14 Millionen AOK-Versicherten.

Vor allem Rückenprobleme

Am häufigsten fehlten laut AOK Nordost Straßen- und Tunnelwärter. Straßenwärter sind unter anderem für den Winterdienst zuständig, sie arbeiten bei kommunalen Bauhöfen, Autobahnmeistereien oder beim Landesbetrieb Straßenwesen.

Sie waren vergangenes Jahr im Schnitt 40,8 Tage krank, vor allem wegen Rückenproblemen oder sonstigen Muskel-Skelett-Erkrankungen. Auch die Arbeit im Dialogmarketing, sprich in Callcentern, ist demnach gesundheitlich besonders belastend. Versicherte aus dieser Branche fehlten im Schnitt 35 Tage.

Kosmetikbranche hält fit

Ganz anders das Bild im akademischen Bereich: An den Hochschulen fehlten Dozenten und Forscher im schnitt nur sechs Tage. Auch in der Kosmetikbranche gibt es mit 10,2 nur wenige Fehltage. Im Durchschnitt kamen 2018 auf jedes berufstätige AOK-Mitglied in Brandenburg 23 Arbeitsunfähigkeitstage.

Damit sind Brandenburger häufiger krank als im Bundesschnitt. Auf ganz Deutschland bezogen waren Beschäftigte aus der Ver- und Entsorgungswirtschaft, also etwa der Müllabfuhr, mit durchschnittlich 32,5 Tagen am häufigsten krank. Am wenigsten fehlten Beschäftigte in der Lehre und Forschung von Hochschulen mit im Schnitt 4,6 Krankheitstagen.

Von Torsten Gellner

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