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Wirtschaft Single mit Kind = armutsgefährdet
Nachrichten Wirtschaft Single mit Kind = armutsgefährdet
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12:26 02.08.2018
Es gibt mehr Alleinerziehende in Deutschland. Marcel Kusch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Quelle: dpa
Potsdam

Alleinerziehende haben ein deutlich höheres Risiko in die Armut zu rutschen als Familien mit zwei Elternteilen. Jeder dritte Single mit Kindern (fast 33 Prozent) ist laut einem Bericht des Statistischen Bundesamts armutsgefährdet. Damit lag ihre Quote weit über dem Durchschnittswert für die Bevölkerung in Deutschland von 16,5 Prozent. Als armutsgefährdet gelten Personen, deren Einkommen inklusive aller staatlicher Transferleistungen wie etwa Kindergeld weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens aller Deutschen beträgt.

Fast zwei Drittel der alleinerziehenden Eltern (63 Prozent) verfügen demnach nicht die Mittel, unerwartete Ausgaben in Höhe von 1.000 Euro –etwa für Reparaturen –zu bestreiten. Zum Vergleich: Im Bevölkerungsdurchschnitt sind es 30 Prozent aller Haushalte.

Die Zahl der Alleinerziehenden-Haushalte ist in den vergangenen 20 Jahren stetig gestiegen, auf 1,5 Millionen im Jahr 2017. Das ist fast jede fünfte Familie mit mindestens einem minderjährigen Kind. Damit hat diese Familienform gegen den Trend zugenommen. Insgesamt leben 8,2 Millionen Familien mit Kindern in Deutschland, 1,2 Millionen weniger als noch vor 20 Jahren.

In Brandenburg stieg die Zahl der Single-Haushalte mit Kindern von 17,8 auf 23,1 Prozent. Damit liegt die Alleinerziehendenquote deutlich über dem Bundesschnitt (18,9 Prozent). Unter den ostdeutschen Bundesländern ist die Zahl der Alleinerziehenden in Brandenburg aber noch moderat. In Sachsen-Anhalt beträgt ihr Anteil 25,6 Prozent, in Berlin – der Single-Hauptstadt – sogar 27,6 Prozent.

Gut ein Viertel (27 Prozent) der alleinerziehenden Mütter hat keine Arbeit – mehr als die Hälfte dieser Frauen würde aber gern arbeiten. Mütter in Partnerschaften gehen dagegen zu einem höheren Anteil einer Arbeit nach – und die, die keinen Job haben, wollen das ganz überwiegend auch so.

Von Torsten Gellner

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