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Alstom will Energiegeschäft an GE abtreten

Vor Fusion mit Siemens Alstom will Energiegeschäft an GE abtreten

Vor der deutsch-französischen Unternehmenshochzeit zwischen Siemens und Alstom bis Ende 2018 möchte sich die französische Braut noch einer Schlankheitskur unterziehen. Aus diesem Grund will sich der Zughersteller aus dem Pariser Speckgürtel von seinen Gemeinschaftsunternehmen mit dem US-Mischkonzern GE trennen.

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Siemens und Alstom wollen spätestens Ende 2018 ihre Unternehmen zusammenlegen.

Quelle: AP

Paris. Der französische Zughersteller Alstom will sich vor der Allianz mit Siemens von Anteilen an mehreren Gemeinschaftsunternehmen mit General Electric (GE) trennen. „Es ist richtig, dass die alten Energie-Aktivitäten von Alstom keinen Platz in diesem Geschäft haben“, sagte Alstom-Chef Henri Poupart-Lafarge am Donnerstag vor Abgeordneten in Paris.

Der US-Konzern GE hatte 2015 für 9,7 Milliarden Euro das Energiegeschäft von Alstom übernommen. Im Zuge des Geschäfts wurden drei Joint Ventures gebildet: im Netzgeschäft, bei erneuerbaren Energien sowie für Dienstleistungen und Ausrüstungen für Atomkraftwerke.

Europäisches Schwergewicht im Kampf gegen Konkurrenz aus China

Poupart-Lafarge sagte, dass Alstom seine Verkaufsoptionen nutzen wolle, die im September 2018 fällig seien. Die bisherigen Joint Ventures würden dann vollständig GE gehören, „mit einer Nuance beim nuklearen Teil“, wo die Sache etwas komplizierter sei.

Alstom soll bis Ende 2018 mit der Siemens-Zugsparte zusammengelegt werden, die Unternehmen hatten den Deal im September angekündigt. Damit wollen sie vor allem der Konkurrenz aus China die Stirn bieten. Der deutsche Siemens-Konzern übernimmt die Mehrheit an dem neuen Branchenschwergewicht.

Von RND/dpa

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