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Wirtschaft Amazon-Chef widerspricht Bericht über harte Arbeitsbedingungen
Nachrichten Wirtschaft Amazon-Chef widerspricht Bericht über harte Arbeitsbedingungen
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13:15 17.08.2015
Amazon-Chef Jeff Bezos hat das Arbeitsklima in seinem Unternehmen verteidigt. Foto: Michael Nelson
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Seattle

e.

Die "New York Times"-Reporter sprachen nach eigenen Angaben mit mehr als 100 früheren und aktuellen Amazon-Mitarbeitern und berichteten unter anderem von Fällen, in denen Menschen nach Familientragödien oder Gesundheitsproblemen ohne Mitgefühl hart rangenommen wurden.

Auch insgesamt sei das Betriebsklima schroff: "Ich habe fast jeden, mit dem ich arbeitete, am Schreibtisch weinen gesehen", sagte ein frühere Mitarbeiter aus dem Buch-Marketing der Zeitung.

Der Bericht vom Wochenende stelle einzelne Geschichten über "schockierend gefühllose Management-Praktiken" in den Vordergrund, schrieb Bezos in seiner E-Mail. "Ich bin überzeugt, dass jeder, der bei einem Unternehmen arbeitet, wie es in der "New York Times" beschrieben wurde, wahnsinnig wäre, zu bleiben.

Ich weiß, dass ich so ein Unternehmen verlassen würde", schrieb Bezos. Zugleich rief er die Mitarbeiter auf, wenn ihnen solche Fälle bekannt werden, dies an die Personalabteilung oder direkt an ihn persönlich zu melden.

dpa

Der boomende Deutschland-Tourismus und die Konsumlust der Verbraucher haben Deutschlands Gastwirten das beste erste Halbjahr seit 2011 beschert. Von Januar bis Ende Juni setzten Gaststätten und Hotels preisbereinigt (real) 1,7 Prozent und nominal 4,3 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum.

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Wegen starker Rückgänge im Geschäft mit China und Russland hat der Hamburger Hafen in den ersten sechs Monaten des Jahres deutlich weniger Container umgeschlagen.

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Die Bundesbank sieht die deutsche Wirtschaft auch für das zweite Halbjahr 2015 auf Wachstumskurs. "Die Voraussetzungen dafür, dass sich das von der Auslands- wie der Binnennachfrage getragene kräftige Wirtschaftswachstum in der zweiten Jahreshälfte fortsetzt, sind aus heutiger Sicht gegeben", schreibt die Notenbank in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht August.

17.08.2015
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