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Wirtschaft Amazon hebt Mindestbetrag für Gratis-Versand an
Nachrichten Wirtschaft Amazon hebt Mindestbetrag für Gratis-Versand an
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20:31 12.08.2014
Blick in die Verpackungsebene des Amazon-Logistikzentrums in Leipzig. Quelle: Peter Endig
München

Der Schritt könnte für Amazon-Kunden das Bezahlangebot Prime attraktiver machen, bei dem für eine Gebühr von 49 Euro im Jahr der kostenlose schnelle Versand inbegriffen ist. Prime ist für Amazon zu einer wichtigen Säule des Geschäfts geworden. Zu dem Angebot gehört ebenso ein Videostreaming-Dienst und in den USA bereits auch eine Musik-Auswahl. Und in diesem Abo-Geschäft mit der Übertragung von Filmen und TV-Sendungen aus dem Netz steht eine Zuspitzung des Wettbewerbs bevor: In wenigen Wochen will der US-Platzhirsch Netflix auch in Deutschland starten.

Amazon baute sein Geschäftsmodell traditionell darauf auf, den Kunden möglichst niedrige Preise zu bieten, auch wenn es auf Kosten des Gewinns geht. Zuletzt mehren sich jedoch Hinweise darauf, dass der weltgrößte Online-Händler stärker auf die Rendite achtet. Die Verhandlungen mit Inhalte-Anbietern wie Disney oder der Verlag Hachette werden mit harten Bandagen geführt und die Preise neuer Amazon-Geräte unterbieten die Konkurrenz nicht mehr so wie früher.

dpa

Deutschlands zweitgrößter Energiekonzern RWE will wegen mangelnder Rentabilität drei weitere Kraftwerke ganz oder teilweise stilllegen. Damit würden rund 1000 Megawatt zwischen 2015 und Anfang 2017 vom Netz genommen, falls sich die Marktbedingungen nicht änderten, sagte ein RWE-Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa.

12.08.2014

Die Warnsignale für die deutsche Wirtschaft mehren sich. Die Konjunkturerwartungen führender Finanzexperten verschlechterten sich im August deutlich. Auch das Bundeswirtschaftsministerium stellte fest, dass die deutsche Wirtschaft an Fahrt verloren habe.

12.08.2014

Die Ukraine-Krise und die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten machen dem erfolgsverwöhnten Konsumgüterhersteller Henkel (Persil, Pritt, Schwarzkopf) Sorgen. Konzernchef Kasper Rorsted sagte, der Konzern erwarte aufgrund der Konflikte ein schwächeres Ergebniswachstum im zweiten Halbjahr. Die Henkel-Aktie verlor in den ersten Handelsstunden mehr als fünf Prozent an Wert und war damit der größte Verlierer im DAX.

12.08.2014