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Wirtschaft Analyse: Globaler Automarkt trübt sich wegen Risiken ein
Nachrichten Wirtschaft Analyse: Globaler Automarkt trübt sich wegen Risiken ein
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12:22 11.08.2014
Das CAR-Institut der Universität Duisburg-Essen blickt eher pessimistisch in die Auto-Zukunft. Quelle: Tobias Hase/Symbolbild
Duisburg

n.

Die Gründe dafür seien der Ukraine-Konflikt, die konjunkturellen Schwächen einiger europäischer Staaten wie Italien und Frankreich, schwierige Konstellationen in südamerikanischen Ländern und die Abkühlung des Konjunkturklimas in Japan.

Die Studie geht für das Gesamtjahr von gut 73 Millionen verkauften Pkw weltweit und einem Plus von 3,1 Prozent aus - davon mehr als 18 Millionen in China (plus 12 Prozent). Dahinter folgen die USA mit gut 16 Millionen (plus 4 Prozent).

Der deutsche Markt liegt laut Prognose dank einer Erholung mit 3 Millionen verkauften Wagen 2014 und einem Wachstum von 2 Prozent auf Platz 5, hinter Japan und Brasilien.

Für Russland sagt die Studie wegen der Wirtschaftssanktionen im zweiten Halbjahr einen Einbruch um ein Viertel voraus, der den Weltmarkt wegen des relativ geringen russischen Anteils aber nur am Rande berühre.

Der Weltautomarkt werde immer abhängiger von China, heißt es. Ende 2014 werde etwa jedes vierte Auto weltweit in China verkauft. Allerdings steigen auch die Risiken. Erst zuletzt hatte China Hersteller zu Preissenkungen bei Ersatzteilen gezwungen. "Die Margen der Autobauer werden in China durch den Protektionismus sinken", schreibt der Leiter des Instituts, Ferdinand Dudenhöffer.

dpa

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