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Anhaltende Ungewissheit in Griechenland-Krise belastet Dax

Börsen Anhaltende Ungewissheit in Griechenland-Krise belastet Dax

Anleger haben wegen der unveränderten Unsicherheit rund um das pleitebedrohte Griechenland am deutschen Aktienmarkt weiter Gewinne mitgenommen. Zudem dämpfte auch der wieder etwas steigende Eurokurs die Kauflaune.

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Ein Börsenhändler spiegelt sich im Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX).

Quelle: Fredrik von Erichsen

Frankfurt/Main. Der Dax fiel nach einem freundlichen Start wieder unter 11 600 Punkte und büßte bis zum Nachmittag 1,00 Prozent auf 11 560,73 Zähler ein. Daran änderte auch eine zum Jahresstart geschrumpfte US-Wirtschaft kaum etwas. In der Wochenbilanz liegt der deutsche Leitindex damit aktuell etwas mehr als zwei Prozent im Minus.

Der MDax der mittelgroßen Werte verlor am Freitag 0,83 Prozent auf 20 659,09 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax  gab um 0,49 Prozent auf 1712,28 Punkte nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,80 Prozent.

"Das Rätselraten um den Stand in den griechischen Schuldengesprächen und das Ping-Pong zwischen griechischer Regierung und europäischen Geldgebern geht weiter und belastet auch heute", sagte Analyst Andreas Paciorek von CMC Markets. Gestiegene Erwartungen an eine doch früher einsetzende Zinswende in den USA kämen da noch hinzu.

Die aktuellen Daten zum Wachstum der weltgrößten Volkswirtschaft im ersten Quartal wurden daher besonders beachtet: Nach Regierungszahlen ging das US-Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf das Jahr hochgerechnet um 0,7 Prozent zurück. Bankvolkswirte hatten mit einem etwas stärkeren Minus gerechnet. Neben diesen Schätzungen stehen in Kürze noch der Einkaufsmanagerindex aus der Region Chicago und das von der Uni Michigan ermittelte Verbrauchervertrauen auf der Agenda.

Der Euro, der am Vortag zeitweise unter 1,09 US-Dollar gehandelt wurde, legte zuletzt wieder in Richtung 1,10 Dollar zu. Solche Bewegungen reichen laut Daniel Saurenz von Feingold Research bereits aus, um ausländischen Investoren den Spaß am Dax zu verderben.

Unter den Einzelwerten im Leitindex zählte das Papier von Fresenius  nach positiven Analystenstudien zu den wenigen Gewinnern. Zu den schwächsten Dax-Werten hingegen zählten die Versorgeraktien RWE  und Eon, die jeweils etwas mehr als eineinhalb Prozent verloren.

Im MDax gaben die Anteilsscheine von Airbus um 2,24 Prozent nach. Nach dem Absturz des Militärtransporters A400M in Spanien sieht Strategiechef Marwan Lahoud "ein ernsthaftes Qualitätsproblem in der Endmontage".

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 0,44 Prozent am Vortag auf 0,41 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,47 Prozent auf 139,56 Punkte. Der Bund Future gewann 0,24 Prozent auf 155,43 Punkte. Der Kurs des Euro stieg: Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0970 (Donnerstag: 1,0896) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9116 (0,9178) Euro.

dpa

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