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Wirtschaft Arbeitgeber-Präsident besorgt: Deutschland wird "Streikland"
Nachrichten Wirtschaft Arbeitgeber-Präsident besorgt: Deutschland wird "Streikland"
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07:49 10.06.2015
Mitarbeiter der Post sind in einen unbefristeten Streik getreten. Quelle: Ralf Hirschberger
Berlin/Passau

diesen Bereichen gibt es leider aufseiten der Gewerkschaften immer noch keine ausgeprägte Verhandlungskultur."

Zum laufenden Post-Streik und zum inzwischen in die Schlichtung eingetretenen Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL sagte er: "Es ist fatal, wenn die Zuverlässigkeit der deutschen Wirtschaft von unseren Kunden zukünftig schlechter bewertet wird. Deutschland wird plötzlich als Streikland wahrgenommen." Es gebe außerdem die Tendenz, dass Tarifverhandlungen instrumentalisiert werden, um andere Ziele als Lohnerhöhungen zu erreichen. Dies wird etwa der GDL in ihrer Abgrenzung zur größeren, konkurrierenden Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft vorgeworfen.

Im Tarifstreit bei der Post hatte die Gewerkschaft Verdi am Dienstag angekündigt, den zum Wochenbeginn gestarteten regulären Streik stark auszuweiten. Post-Chef Frank Appel hatte in der "Bild"-Zeitung die Frage gestellt, ob Verdi mit den Streiks "vorrangig Eigeninteressen oder die wirklichen Interessen der Arbeitnehmer" verfolgt. Andrea Kocsis, Verdi-Verhandlungsführerin und Vize-Chefaufseherin des Bonner Konzerns, sagte der Oldenburger "Nordwest-Zeitung", der Ausstand werde fortgesetzt, solange sich das Unternehmen nicht bewege.

dpa

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