Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Arbeitsgericht: Leistungsbonus in Mindestlohn einrechnen

Prozesse Arbeitsgericht: Leistungsbonus in Mindestlohn einrechnen

Ein Leistungsbonus darf nach einem Gerichtsurteil in die Berechnung des gesetzlichen Mindestlohns einbezogen werden. Wie das Arbeitsgericht in Düsseldorf mitteilte, hatte die Klage einer Frau gegen diese Praxis ihres Arbeitgebers keinen Erfolg.

Voriger Artikel
Nordzucker-Gewinn bricht um 90 Prozent ein
Nächster Artikel
Burger King einig mit Lizenznehmer: 84 Filialen gerettet

Ein Leistungsbonus ist ein «Lohn im eigentlichen Sinn», befand das Gericht.

Quelle: Stephanie Pilick/Archiv

Düsseldorf. Die Klägerin erhielt 8,10 Euro sowie einen Bonus von höchstens einem Euro pro Stunde. Mit Einführung des Mindestlohns wurde die Vergütung von 8,10 Euro um konstant 40 Cent pro Stunde vom Bonus aufgestockt und so der Mindestlohn von 8,50 Euro erreicht.

Das Gericht befand, mindestlohnwirksam seien alle Zahlungen, die als Gegenleistung für die erbrachte Arbeitsleistung mit Entgeltcharakter gezahlt würden. Ein Leistungsbonus habe einen unmittelbaren Bezug zur Arbeitsleistung und sei ein "Lohn im eigentlichen Sinn", der in die Berechnung einzubeziehen sei. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 12.993,50 +0,03%
TecDAX 2.486,50 -0,34%
EUR/USD 1,1778 -0,58%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

LINDE 178,05 +2,94%
DT. BÖRSE 92,67 +1,72%
LUFTHANSA 25,72 +1,47%
SIEMENS 115,90 -1,41%
BMW ST 86,19 -1,18%
VOLKSWAGEN VZ 141,51 -1,12%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 223,09%
Commodity Capital AF 153,25%
Apus Capital Reval AF 119,90%
Allianz Global Inv AF 115,57%
WSS-Europa AF 114,82%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Erwarten Sie, dass sich nach Einführung der einheitlichen Postleitzahl in der Gemeinde Gumtow die Qualität der Zustellung verbessert?