Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Argentinien einigt sich mit weiteren Gläubigern
Nachrichten Wirtschaft Argentinien einigt sich mit weiteren Gläubigern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:28 17.02.2016
Daniel Pollack, hier 2014, fungiert im Streit zwischen Argentinien und seinen Gläubigern als Vermittler.  Quelle: Andrew Gombert
Anzeige
New York

Es geht um die Rückzahlung alter Anleiheschulden, die aus der Staatspleite von Ende 2001 stammen. Die Gläubiger sollen den Nennwert der strittigen Anleihen vollständig erstattet bekommen und zudem 50 Prozent der ursprünglichen Zinsen erhalten.

Allerdings handelt es sich in diesem Fall um eine vergleichsweise geringe Zahlung - zuletzt hatten sich die Forderungen auf knapp 70 Millionen Dollar (63 Millionen Euro) belaufen. Vor wenigen Tagen hatte Argentinien sechs Großgläubigern, mit denen es ebenfalls seit Jahren im Clinch liegt, 6,5 Milliarden Dollar geboten.

Allerdings haben nur zwei dieser Kläger die Offerte akzeptiert. Die wichtigsten - die New Yorker Hedgefonds NML Capital und Aurelius - sind nicht darunter. Die beiden Gläubiger haben bislang alle Umschuldungsangebote aus Buenos Aires abgelehnt.

Die Regierung braucht ohnehin noch die Zustimmung des Parlaments und des zuständigen New Yorker Bezirksrichters Thomas Griesa. Die strittigen Anleihen waren einst unter US-Recht ausgegeben worden, um sie für internationale Investoren attraktiver zu machen.

dpa

Von diesem Bericht hätten sich sicherlich viele gewünscht, dass er geheim bleiben würde. Durch den kürzlich veröffentlichten BER-Bericht des Landesrechnungshofes kommen immer mehr Details über die BER-Pleite ans Licht. Besonders hart geht der Bericht mit den Kontrolleuren ins Gericht. Besonders eine Politikerin aus dem Finanzministerium wird stark kritisiert.

16.02.2016

Wo endet die Macht der Europäischen Zentralbank? Für Deutschland haben das die Karlsruher Verfassungsrichter zu entscheiden. Es geht um den Handlungsspielraum der Währungshüter in künftigen Krisen - aber auch um den Wert des Grundgesetzes in einem vereinten Europa.

16.02.2016

Es gibt zu viel Öl auf der Welt - deshalb sind die Preise im Keller. Russland und führende Mitglieder des Ölkartells Opec wollen den Trend beenden. Doch der Kompromiss gilt schon jetzt als fragil.

16.02.2016
Anzeige