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Argentinien einigt sich mit weiteren Gläubigern

Regierung Argentinien einigt sich mit weiteren Gläubigern

Argentinien kommt im Schuldenstreit mit seinen Gläubigern voran, wartet aber weiter auf den entscheidenden Durchbruch. Der vom zuständigen US-Gericht bestellte Vermittler Daniel Pollack meldete, dass sich das südamerikanische Land mit einer Gruppe von Sammelklägern geeinigt habe.

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Daniel Pollack, hier 2014, fungiert im Streit zwischen Argentinien und seinen Gläubigern als Vermittler. 

Quelle: Andrew Gombert

New York. Es geht um die Rückzahlung alter Anleiheschulden, die aus der Staatspleite von Ende 2001 stammen. Die Gläubiger sollen den Nennwert der strittigen Anleihen vollständig erstattet bekommen und zudem 50 Prozent der ursprünglichen Zinsen erhalten.

Allerdings handelt es sich in diesem Fall um eine vergleichsweise geringe Zahlung - zuletzt hatten sich die Forderungen auf knapp 70 Millionen Dollar (63 Millionen Euro) belaufen. Vor wenigen Tagen hatte Argentinien sechs Großgläubigern, mit denen es ebenfalls seit Jahren im Clinch liegt, 6,5 Milliarden Dollar geboten.

Allerdings haben nur zwei dieser Kläger die Offerte akzeptiert. Die wichtigsten - die New Yorker Hedgefonds NML Capital und Aurelius - sind nicht darunter. Die beiden Gläubiger haben bislang alle Umschuldungsangebote aus Buenos Aires abgelehnt.

Die Regierung braucht ohnehin noch die Zustimmung des Parlaments und des zuständigen New Yorker Bezirksrichters Thomas Griesa. Die strittigen Anleihen waren einst unter US-Recht ausgegeben worden, um sie für internationale Investoren attraktiver zu machen.

dpa

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