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Wirtschaft In Brandenburg stockt der Ausbau von Ladesäulen
Nachrichten Wirtschaft In Brandenburg stockt der Ausbau von Ladesäulen
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00:21 14.03.2019
Das Netz an Ladestationen in Brandenburg ist noch immer dünn. Quelle: Hendrik Schmidt/ZB/dpa
Potsdam

Die Bundesregierung droht mit ihrem Ziel zu scheitern, bis 2020 in Deutschland für 100.000 zusätzliche Ladestationen zu sorgen.

Zwar wurden über eine 2017 aufgelegte Förderrichtlinie des Bundesverkehrsministeriums Zuschüsse für den Bau von 15.952 öffentlich zugänglichen Ladepunkten bewilligt. Doch davon sind bislang lediglich 1033 (6,5 Prozent) tatsächlich in Betrieb. Das geht aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Grünen hervor.

Nur 41 neue Stationen in der Mark

Auch in Brandenburg stockt demnach der Ausbau der Infrastruktur für Elektroautos. 351 Anträge für den Bau öffentlicher Ladesäulen wurden bislang bewilligt. Realisiert wurden aber nur 41 (11,6 Prozent). In Sachsen-Anhalt wurden sogar nur sechs Stromtankstellen über das Bundesprogramm gebaut. Die mit Abstand meisten Anträge für 3841 Ladestationen gingen aus Nordrhein-Westfalen ein. Erst 171 davon gibt es.

>>Potsdamer klagt: Zu wenig E-Ladesäulen in der Landeshauptstadt

Baerbock beklagt Bürokratie

Die Grünen kritisieren, dass Förderanträge zu langsam bearbeitet würden und das Prozedere zu bürokratisch sei. „Die Zielmarke der Bundesregierung rückt in weite Ferne“, kommentierte Grünenchefin Annalena Baerbock die Entwicklung.

„Obwohl das Förderprogramm schon seit zwei Jahren läuft, wurde bislang nur ein Bruchteil gebaut.“ Der Ausbau der Ladesäulen drohe in der Bürokratie stecken zu bleiben. „Union und SPD müssen dafür sorgen, dass die Anträge schneller bewilligt und umgesetzt werden“, sagte sie.

Bei der Bundesnetzagentur sind für Brandenburg derzeit insgesamt nur 117 öffentlich zugängliche Ladesäulen gelistet. In Berlin sind es 460, in Bayern 1689. Die Liste ist jedoch nicht vollständig, da es keine volle Meldepflicht für Stromtankstellen gibt.

Von Torsten Gellner

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