Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Auslandsgeschäft rettet der Chemie-Industrie das erste Halbjahr

Konjunktur Auslandsgeschäft rettet der Chemie-Industrie das erste Halbjahr

Das Auslandsgeschäft hat der deutschen Chemie-Industrie das erste Halbjahr 2015 gerettet. Zusammen mit dem schwächelnden Inlandsgeschäft kam die drittgrößte deutsche Industriebranche nach vorläufigen Zahlen auf 96,5 Milliarden Umsatz - ein geringer Zuwachs von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Voriger Artikel
Gehaltsschere zwischen Top-Managern und Angestellten geht auseinander
Nächster Artikel
Reisebusunternehmen fordern höheres Tempolimit

Schmierstoffe aus Leuna: Die Chemie-Industrie kann einen geringen Zuwachs von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum vorweisen.

Quelle: Hendrik Schmidt

Frankfurt/Main. m.

Produktion und Beschäftigung wuchsen jeweils um 1,0 Prozent. Die Preise ließen wegen der niedrigen Kosten für Erdöl mit minus 3,0 Prozent deutlich nach.

Nach Einschätzung des VCI dämpft der niedrige Ölpreis derzeit vor allem die Kostenvorteile der Konkurrenz in den USA und im Nahen Osten. Die Europäer profitieren außerdem vom schwachen Euro, der Exporte erleichtert. Zweistellige Zuwächse gab es bei den Verkäufen nach Nordamerika, Lateinamerika und Asien.

VCI-Präsident Marijn Dekkers bezeichnete den Aufwärtstrend der Branche als "kraftlos". "Es fehlen nachhaltige Impulse der Weltwirtschaft", sagte er. Mit einer signifikanten Verbesserung der Geschäftslage rechne man nicht. Der Verband erhöhte aber aufgrund jüngster Preissteigerungen seine Prognose für 2015, derzufolge der Branchenumsatz um 0,5 Prozent auf 191,8 Milliarden Euro steige. Zuvor war der VCI noch von einem Rückgang um 0,5 Prozent ausgegangen.

Gleichzeitig beklagte der Verband die Schwäche des Standorts Deutschland mit hohen Energie- und Arbeitskosten. Immer mehr Investitionen würden aus Kostengründen ins Ausland gelenkt - nicht nur, um weitere Märkte zu erschließen.

Für die USA sprächen geringe Preise für Energie und Rohstoffe. Auch in den europäischen Nachbarländern seien die Kosten teils deutlich niedriger als in Deutschland, sagte Dekkers. Die Inlandsinvestitionen stagnierten daher seit 25 Jahren, preisbereinigt seien sie sogar gesunken. Seit 2012 investieren die deutschen Chemie-Firmen dem Verband zufolge mehr im Ausland als im Inland.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 11.035,00 +0,44%
TecDAX 1.729,50 +0,64%
EUR/USD 1,0777 +0,18%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

THYSSENKRUPP 23,57 +6,88%
CONTINENTAL 179,65 +4,52%
VOLKSWAGEN VZ 126,50 +4,08%
RWE ST 11,72 -2,26%
FMC 74,12 -1,04%
FRESENIUS... 68,26 -0,54%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 159,95%
Crocodile Capital MF 122,39%
Stabilitas GOLD+RE AF 113,23%
Polar Capital Fund AF 105,26%
Fidelity Funds Glo AF 91,70%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?