Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Aussagen von Draghi drücken Euro unter 1,08 US-Dollar
Nachrichten Wirtschaft Aussagen von Draghi drücken Euro unter 1,08 US-Dollar
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:37 21.01.2016
Die Zentrale der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main. Quelle: Boris Roessler/Archiv
Anzeige
Frankfurt/Main

Der Euro ist mit der Aussicht auf ein weiteres Öffnen der Geldschleusen durch die Europäische Zentralbank (EZB) kräftig gefallen.

Am Nachmittag rutschte die Gemeinschaftswährung unter die Marke von 1,08 US-Dollar, konnte sich aber wieder etwas erholen und stand zuletzt bei 1,0825 Dollar. Gegen Mittag hatte die EZB den Referenzkurs noch deutlich höher auf 1,0893 (Mittwoch: 1,0907) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9180 (0,9168) Euro.

Der entscheidende Impuls für den Handel am Devisenmarkt erfolgte am Nachmittag mit Aussagen des EZB-Chefs Mario Draghi. Die Notenbank hatte zwar auf ihrer heutigen Zinssitzung die Geldpolitik nicht verändert, dafür aber eine weitere Lockerung im Kampf gegen die zu niedrige Inflation im März in Aussicht gestellt. Die EZB könnte noch weitere Lockerungen vornehmen, sagte Draghi. "Unsere Geldpolitik kennt innerhalb unseres Mandats keine technischen Grenzen."

"EZB-Präsident Draghi bleibt seinem Ruf als geldpolitische Taube gerecht und hält die Tür für weitere Lockerungsmaßnahmen offen", kommentierte Ulrich Wortberg, Analyst bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), die Aussagen Draghis. Falls die EZB auf ihrer nächsten Zinssitzung im März die Geldpolitik tatsächlich weiter lockern will, erwarten Experten gemeinhin zwei mögliche Maßnahmen: höhere Strafzinses für Geschäftsbanken, die Geld bei der EZB parken, und eine Ausweitung des Kaufprogramms für Wertpapiere.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,77182 (0,77000) britische Pfund, 127,43 (127,28) japanische Yen und 1,0949 (1,0932) Schweizer Franken fest. Ein Kilogramm Gold kostete 31 840,00 (31 600,00) Euro. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1096,50 (1101,75) Dollar gefixt.

dpa

Die Zahl der Krankmeldungen ist nach Angaben der DAK-Gesundheit im vergangenen Jahr gestiegen. Der Krankenstand von Arbeitnehmern habe sich von 3,9 auf 4,1 Prozent erhöht.

21.01.2016

Sie machen fast die Hälfte aller Beschäftigten in deutschen Privatbetrieben aus - wenn es um die Besetzung von Chefpositionen geht, gehen Frauen jedoch oft leer aus. Daran hat sich auch in den vergangenen zehn Jahren wenig geändert.

21.01.2016

Viele Brandenburger kennen es: Wer einen Facharzttermin braucht, muss manchmal lange warten. Das soll sich ändern. Ab dem 25. Januar soll die Servicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung Patienten binnen vier Wochen zu einem Termin verhelfen. Dabei muss aber einiges beachtet werden.

21.01.2016
Anzeige