Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft BASF droht im Streit um Stromkosten mit Abwanderung
Nachrichten Wirtschaft BASF droht im Streit um Stromkosten mit Abwanderung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:45 10.11.2013
BASF droht mit einer teilweisen Abwanderung ins Ausland, falls der Konzern nicht mehr von der Ökostrom-Umlage befreit wird. Quelle: Uwe Anspach/Archiv
Anzeige
Ludwigshafen

Der Vorstandsvorsitzende Kurt Bock forderte im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" die Politik auf, die bestehenden Ausnahmeregelungen für energieintensive Industriezweige beizubehalten. Die kommende große Koalition von Union und SPD will die milliardenschweren Industrie-Rabatte prüfen.

Nach Angaben das BASF-Chefs fürchtet das Chemieriese allein am Produktionsstandort Ludwigshafen Mehrkosten von fast 400 Millionen Euro. Nähere Angaben zu dem Zeitraum, in dem diese Summe aufgebracht werden müsste, machte er nicht. Die zusätzlichen Kosten gefährdeten die "Wettbewerbsfähigkeit des Standortes".

Bereits vor einigen Monaten habe sich BASF entschlossen, eine Ammoniakfabrik in den USA und nicht in Deutschland zu bauen, weil dort Energie billiger sei. Bock hatte sich bereits vor einigen Wochen in den Energiewende-Streit eingemischt und indirekt mit Produktionsverlagerungen gedroht.

dpa

Die deutsche Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat sich nach Einschätzung der Bundesregierung im dritten Quartal weiter erhöht.

10.11.2013

Der Baukonzern Hochtief erwägt nach einem Bericht der "Wirtschaftswoche" den Verkauf seines Offshore-Geschäfts. Der Bereich mit 500 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 300 Millionen Euro stehe auf der Verkaufsliste.

10.11.2013

Berlin - Der langjährige Chef der amerikanischen Zentralbank, Alan Greenspan, hat sich skeptisch zur Zukunft des Euro geäußert. "Der Euro ist nur mit einer politischen Union zu retten", sagte Greenspan der "Welt am Sonntag".

10.11.2013
Anzeige