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Wirtschaft BDI-Chef mahnt Manager nach VW-Skandal
Nachrichten Wirtschaft BDI-Chef mahnt Manager nach VW-Skandal
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07:39 05.10.2015
BDI-Präsident Ulrich Grillo stellt sich vor die Industrie und verurteilt die Manipulationen bei VW. Quelle: Stephanie Pilick
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Berlin

In einem Brief an Führungskräfte der deutschen Wirtschaft forderte der Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI) die Unternehmen auf, für dauerhaftes Vertrauen zu sorgen und nachvollziehbar darzulegen, wie sie Gewinne erzielen.

"Wenn uns das nicht gelingt, dann wird die Politik die Aufgabe übernehmen", heißt es in dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt: "Doch die Regierung sollte dieser Versuchung widerstehen und diesen Fall nicht überstürzt zum Anlass nehmen, radikal an der Regulierungsschraube zu drehen."

Die "bewusste Verzerrung von Abgastests" nannte Grillo inakzeptabel: "Dieses Fehlverhalten passt nicht zum Selbstverständnis der deutschen Industrie." Glaubwürdigkeit sei unnötig aufs Spiel gesetzt worden.

dpa

Rund acht Jahre nach der Beinahe-Pleite der SachsenLB steht heute erstmals ein Ex-Landesbanker vor einem Strafgericht. Das ehemalige Vorstandsmitglied ist vor dem Landgericht Leipzig wegen unrichtiger Darstellung in den Bank-Bilanzen angeklagt.

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Einer der größten Betrugsfälle der deutschen Wirtschaftsgeschichte bekommt ab heute in der Schweiz ein Nachspiel vor Gericht. Der Gründer der vor 15 Jahren aufgeflogenen badischen Betrugsfirma Flowtex, Manfred Schmider, sowie seine Ex-Frau, sein Sohn und seine Tochter sind vor dem Bezirksgericht Frauenfeld im Kanton Thurgau angeklagt.

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Sie sollten Abgasnormen und Kostenvorgaben für den VW-Dieselmotor einhalten. Deshalb hätten sie die Manipulations-Software installiert - das haben VW-Ingenieure angeblich einer internen Revision gestanden. Vom Autobauer heißt es zu allen Fragen: Kein Kommentar.

04.10.2015
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