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Wirtschaft BER: Erst ein Drittel der Brandschutztüren repariert
Nachrichten Wirtschaft BER: Erst ein Drittel der Brandschutztüren repariert
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19:01 09.05.2017
Bleibt Dauerbaustelle: der Flughafen BER. Quelle: dpa
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Schönefeld

Die Versuche, den Flughafen BER in diesem Jahr noch an den Start zu bringen, wirken im Nachhinein immer illusorischer. Im Januar war die für Ende des Jahres geplante Eröffnung wegen Problemen mit Türen abgesagt worden. Der inzwischen entlassene Flughafenchef Karsten Mühlenfeld hatte dies damit begründet, dass über die Weihnachtsfeiertage nicht genügend Arbeiter auf der Baustelle gewesen seien.

Fast fünf Monate später ist jedoch gerade mal ein Drittel der Türen repariert worden, wie aus einer Antwort der Staatskanzlei auf eine Anfrage von Christoph Schulze (Freie Wähler) hervorgeht.

Bereits die Verschiebung der BER-Eröffnung vor fünf Jahren war an nicht steuerbaren Türen gescheitert. 2013 stellte Technikchef Horst Amman 13 543 Mängel an 3208 Türen fest. Als Begründung, warum die Türen heute noch immer nicht funktionieren, macht die Flughafengesellschaft Anforderungen im Rahmen der Baunachträge geltend. So müssten Türen mit Notstrom versorgt werden und erweiterten Sicherheitsanforderungen entsprechen.

Fraglich ist damit auch die von Flughafenchef Mühlenfeld angeführte Erklärung, unvorsichtige Bauarbeiter hätten Türen beschädigt, was zu den neuerlichen Problemen geführt habe. Demnach sind laut Flughafengesellschaft nur „einzelne Türen“ im Rahmen von Bauarbeiten beschädigt wurden.

Von Torsten Gellner

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