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Wirtschaft Bahn-Aufsichtsrat soll Programm für mehr Qualität billigen
Nachrichten Wirtschaft Bahn-Aufsichtsrat soll Programm für mehr Qualität billigen
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07:19 16.12.2015
Verwaltungsgebäude der Deutschen Bahn AG am Potsdamer Platz in Berlin: Die Bahn wird 2015 erstmals seit dem Jahr 2003 wieder einen Verlust einfahren. Quelle: Rainer Jensen/Archiv
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Berlin

oll.

Wie aus Aufsichtsratskreisen bekanntwurde, wird die Bahn 2015 trotz eines Rekordumsatzes von mehr als 40 Milliarden Euro erstmals seit dem Jahr 2003 wieder einen Verlust einfahren. Im laufenden Geschäft sei ein Plus von 1,75 Milliarden Euro erzielt worden. Kosten für den Konzernumbau und Wertberichtigungen im Güterverkehr drückten das Jahresergebnis jedoch ins Minus.

Aus nicht rentablen Bereichen des Schienengüterverkehrs wolle sich das Unternehmen nun verabschieden, hieß es aus dem Umfeld des Aufsichtsrats. In den nächsten fünf Jahren sollen 20 Milliarden Euro in die Qualität des Angebots investiert werden, etwa in bessere Informationssysteme an Bahnsteigen und ein Frühwarnsystem für drohende Weichenstörungen.

dpa

Die Deutsche Bahn plant nach Informationen aus Aufsichtsratskreisen in den nächsten Jahren weniger Güter auf der Schiene zu transportieren. Demnach soll die Transportleistung der Güterbahn-Tochter DB Schenker Rail in Deutschland bis 2017 zurückgehen und auch 2020 noch unter dem heutigen Niveau liegen, hieß es aus dem Umfeld des Kontrollgremiums.

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Die Baubranche wächst, aber nicht so schnell wie erhofft: Der Bauindustrieverband und die Fachgemeinschaft Bau in Berlin-Brandenburg haben ihre Prognose für das Jahr 2016 vorgelegt. Dank öffentlicher Aufträge steigen die Umsätze. Die Privatwirtschaft jedoch hält sich mit Investitionen in Neubauprojekte zurück.

15.12.2015
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Am Dienstag gab es in Potsdam den sogenannten Stahlgipfel, denn die Branche ist in Sorge: Durch neue Regeln der EU zum Emissionshandel fürchtet sie eine massive Verzerrung des Wettbewerbs – zu ihrem Nachteil. Frank Schulz, Deutschland-Chef von Arcelor Mittal, erklärt im MAZ-Gespräch, was genau der deutschen Stahlbranche Kopfzerbrechen bereitet.

16.12.2015
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