Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Bahn investiert 470 Millionen in der Region

Infrastruktur Bahn investiert 470 Millionen in der Region

Die Deutsche Bahn schraubt an ihrer Zukunft. In der Konzernregion Nordost investiert der Staatskonzern in diesem Jahr 470 Millionen Euro in Schienen, Brücken und Bahnhöfe – die Einschränkungen für die Fahrgäste sollen sich laut Unternehmen in Grenzen halten.

Berlin, Schwartzkopffstraße 11 52.5357348 13.381593
Google Map of 52.5357348,13.381593
Berlin, Schwartzkopffstraße 11 Mehr Infos
Nächster Artikel
Fast fertig? Zu Besuch auf der BER-Baustelle

Die Dresdner Bahn wird derzeit für Hochgeschwindigkeitsfahrten zwischen Berlin und Dresden ausgebaut, wie hier am Bahnhof in Baruth (Teltow-Fläming).

Quelle: Andreas Staindl

Berlin. Alexander Kaczmarek musste sich wundern. In einem Magazin vernahm der für Berlin zuständige Manager der Deutschen Bahn (DB) kürzlich einen Abgesang auf öffentliche Verkehrsmittel – autonomen Autos gehöre die Zukunft, war da zu lesen. „Die Eisenbahn ist ein altes Verkehrsmittel“, setzt Kaczmarek mit Blick auf gut ausgelastete Hauptstadt-S-Bahnen und verstopfte Straßen zum Widerspruch an, „aber dem alten Verkehrsmittel gehört die Zukunft.“

Wie sich selbige in der Region gestaltet, hat der Staatskonzern am Mittwoch auf einer Pressekonferenz zum Stand aktueller und künftiger Bauvorhaben dargelegt. 470 Millionen Euro will die Nordost-Sparte der DB bis Ende 2016 in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern verbaut haben. Das Geld fließt nicht nur in die Bundeshauptstadt, sondern auch in periphere Projekte wie das ab dem Fahrplanwechsel im Dezember verfügbare zweite Regionalbahngleis in Potsdam-Griebnitzsee, den mittelfristigen Ausbau der Verbindung Berlin–Frankfurt (Oder) und die Runderneuerung des Cottbuser Bahnhofs – Kostenpunkt in der Lausitzstadt: 30 Millionen Euro.

Für Fahrgäste seien Baustellen und Fahrplanänderungen lästig, gesteht Kaczmarek. Aber: „Solche Bauarbeiten bedeuten auch Arbeitsplätze für die Region.“ An bis zu 100 Orten seien im Tagesdurchschnitt rund 200 Hochqualifizierte tätig. Trotz der Einschränkungen seien 2016 im Nordost-Gebiet 97,1 Prozent der S-Bahnen, 95,2 Prozent der Regionalzüge und 85,2 Prozent der ICE und IC pünktlich gewesen – laut Kaczmarek ein konzernweiter Spitzenwert.

Nach umfassender Sanierung soll die Berliner Stadtbahn – das zentrale Nadelöhr für S-, Regional- und Fernbahnen – ab Juli 2017 für die kommenden zehn bis 15 Jahre baustellenfrei sein. Seit August laufen die Arbeiten an der Ausbaustrecke Berlin–Dresden, die die künftige Fahrzeit zwischen beiden Hauptbahnhöfen auf 80 Minuten verkürzen sollen. In Berlin beginnt im Februar 2017 ein neues Großbauprojekt am Karower Kreuz. Die Fernbahnstrecke Karow–Blankenburg wird dann für zwei Monate gesperrt.

Aktuelle Informationen und Hintergründe zu Baustellen der Deutschen Bahn finden sich unter bauarbeiten.bahn.de und bauprojekte.deutschebahn.com.

Von Bastian Pauly

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 10.693,00 +1,71%
TecDAX 1.701,00 +0,87%
EUR/USD 1,0778 +2,30%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. BANK 15,31 +3,96%
BMW ST 82,35 +3,32%
INFINEON 15,77 +2,96%
LINDE 156,04 -0,12%
Henkel VZ 106,77 +0,18%
BEIERSDORF 75,76 +0,35%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 154,79%
Polar Capital Fund AF 102,15%
Stabilitas GOLD+RE AF 93,39%
Morgan Stanley Inv AF 91,64%
First State Invest AF 89,33%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?