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Wirtschaft Bahn investiert 470 Millionen in der Region
Nachrichten Wirtschaft Bahn investiert 470 Millionen in der Region
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22:31 12.10.2016
Die Dresdner Bahn wird derzeit für Hochgeschwindigkeitsfahrten zwischen Berlin und Dresden ausgebaut, wie hier am Bahnhof in Baruth (Teltow-Fläming). Quelle: Andreas Staindl
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Berlin

Alexander Kaczmarek musste sich wundern. In einem Magazin vernahm der für Berlin zuständige Manager der Deutschen Bahn (DB) kürzlich einen Abgesang auf öffentliche Verkehrsmittel – autonomen Autos gehöre die Zukunft, war da zu lesen. „Die Eisenbahn ist ein altes Verkehrsmittel“, setzt Kaczmarek mit Blick auf gut ausgelastete Hauptstadt-S-Bahnen und verstopfte Straßen zum Widerspruch an, „aber dem alten Verkehrsmittel gehört die Zukunft.“

Wie sich selbige in der Region gestaltet, hat der Staatskonzern am Mittwoch auf einer Pressekonferenz zum Stand aktueller und künftiger Bauvorhaben dargelegt. 470 Millionen Euro will die Nordost-Sparte der DB bis Ende 2016 in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern verbaut haben. Das Geld fließt nicht nur in die Bundeshauptstadt, sondern auch in periphere Projekte wie das ab dem Fahrplanwechsel im Dezember verfügbare zweite Regionalbahngleis in Potsdam-Griebnitzsee, den mittelfristigen Ausbau der Verbindung Berlin–Frankfurt (Oder) und die Runderneuerung des Cottbuser Bahnhofs – Kostenpunkt in der Lausitzstadt: 30 Millionen Euro.

Für Fahrgäste seien Baustellen und Fahrplanänderungen lästig, gesteht Kaczmarek. Aber: „Solche Bauarbeiten bedeuten auch Arbeitsplätze für die Region.“ An bis zu 100 Orten seien im Tagesdurchschnitt rund 200 Hochqualifizierte tätig. Trotz der Einschränkungen seien 2016 im Nordost-Gebiet 97,1 Prozent der S-Bahnen, 95,2 Prozent der Regionalzüge und 85,2 Prozent der ICE und IC pünktlich gewesen – laut Kaczmarek ein konzernweiter Spitzenwert.

Nach umfassender Sanierung soll die Berliner Stadtbahn – das zentrale Nadelöhr für S-, Regional- und Fernbahnen – ab Juli 2017 für die kommenden zehn bis 15 Jahre baustellenfrei sein. Seit August laufen die Arbeiten an der Ausbaustrecke Berlin–Dresden, die die künftige Fahrzeit zwischen beiden Hauptbahnhöfen auf 80 Minuten verkürzen sollen. In Berlin beginnt im Februar 2017 ein neues Großbauprojekt am Karower Kreuz. Die Fernbahnstrecke Karow–Blankenburg wird dann für zwei Monate gesperrt.

Aktuelle Informationen und Hintergründe zu Baustellen der Deutschen Bahn finden sich unter bauarbeiten.bahn.de und bauprojekte.deutschebahn.com.

Von Bastian Pauly

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