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Bahn steigt ins Paketgeschäft ein

Verkehr Bahn steigt ins Paketgeschäft ein

Pakete am Fahrkartenschalter abgeben - das wird wohl nicht gehen. Aber künftig hat die Bahn auch beim Paketgeschäft die Finger im Spiel. Das wird diese Woche verkündet. Etwas sickerte schon durch.

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Schenker, die umsatzstärkste Bahn-Tochter, schwächelt seit Jahren, auch weil die Konjunktur in Europa nur schwer in Gang kam.

Quelle: Bodo Marks

Berlin. Die Deutsche Bahn will mit ihrer Frachttochter DB Schenker auch in Deutschland ins Paketgeschäft einsteigen. Dafür sei ab 2016 eine Kooperation mit dem Paketdienstleister GLS geplant, berichtet das "Handelsblatt".

GLS bestätigte den Bericht am Montag. Aus Bahnkreisen verlautete, man wolle noch in dieser Woche über die Pläne informieren. GLS ist eine Tochter der britischen Royal Mail.

Den Plänen zufolge soll GLS die Pakete an die Haustüren bringen, Schenker transportiert im Gegenzug für GLS Stückgut auf Paletten. Das neue Angebot der Bahn richte sich an Firmenkunden, nur die könnten Pakete aufgeben. GLS und Schenker arbeiten bereits in Schweden zusammen. Der Bahn-Aufsichtsrat tagt turnusgemäß an diesem Mittwoch, danach soll die Kooperation verkündet werden.

Schenker, die umsatzstärkste Bahn-Tochter, schwächelt seit Jahren, auch weil die Konjunktur in Europa nur schwer in Gang kam. Der Paketmarkt dagegen wächst, denn die Bundesbürger kaufen immer mehr im Internet ein. Der Bundesverband Paket & Express Logistik zählte im vergangenen Jahr knapp 2,8 Milliarden Sendungen, gut die Hälfte mehr als im Jahr 2000.

"Getrieben durch den E-Commerce bietet der europäische Paketmarkt hervorragende Wachstumschancen", wird Schenker-Vorstand Ewald Kaiser zitiert. Er rechne mit einem Geschäftsvolumen in dreistelliger Millionenhöhe. Ein Bahnsprecher wollte sich am Montag nicht dazu äußern. Durch die Kooperation kann Schenker seinen Firmenkunden künftig die Lieferung bis zum Endkunden anbieten.

GLS (General Logistics Systems) arbeitet europaweit. Die Monopolkommission gab führt GLS nach Daten von 2012 als Nummer fünf auf dem deutschen Paketmarkt nach DHL, DPD, UPS und Hermes.

dpa

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