Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° Sprühregen

Navigation:
Bahn verfehlt im Fernverkehr Ziele bei Umsatz und Gewinn

Verkehr Bahn verfehlt im Fernverkehr Ziele bei Umsatz und Gewinn

Der Fernverkehr der Bahn mit ICE und Intercity bleibt hinter den finanziellen Erwartungen des Konzerns zurück. "Wir verfehlen unsere Umsatzziele deutlich", schreibt Fernverkehrschefin Birgit Bohle in einem Mitarbeiterbrief.

Voriger Artikel
Schwache US-Börse drückt Dax tiefer ins Minus
Nächster Artikel
Abgasskandal: VW-Ingenieur bekennt sich schuldig

Der seit 2012 währende Abwärtstrend beim Gewinn halte auch 2016 an.

Quelle: Martin Gerten/Archiv

Berlin. Der seit 2012 währende Abwärtstrend beim Gewinn halte auch 2016 an. "Wenn wir jetzt nicht entschieden gegensteuern, könnte der Fernverkehr schon bald Verlust machen." Der Brief liegt der Deutschen Presse-Agentur vor; zuerst hatte der "Spiegel" darüber berichtet. Ein Bahnsprecher versicherte auf Nachfrage, auch in diesem Jahr werde der Fernverkehr schwarze Zahlen schreiben.

Bohle bekräftigte das Ziel, bei besserer Qualität für die Kunden die Kosten zu senken. So soll der Betrieb flexibler gesteuert und die Führung verschlankt werden. Ferner sollen alte Züge mit hohen Kosten schneller aus dem Betrieb genommen werden. Die Bahn arbeitet auch daran, dass Kunden mit Handy-Ticket ihren Fahrschein per App selbst entwerten und für sie die Fahrkartenkontrolle entfällt.

Die Bahn steuert auf einen weiteren Fahrgastrekord zu, weil sie ihre Fahrkarten billiger verkauft als früher. Der Fernverkehrsumsatz stieg im ersten Halbjahr um 4,7 Prozent auf rund 2 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit, ohne Sonderfaktoren) sank jedoch um 5,3 Prozent auf 54 Millionen Euro, was die Bahn auch auf steigende Strom-, Personal- und Trassenkosten zurückführte.

Aus Sicht der Bahn hat der Fernverkehr in den vergangenen Monaten "tolle Fortschritte" bei der Qualität gemacht, etwa bei der Pünktlichkeit. "Seit Juli ist uns die Trendwende gelungen", schreibt Bohle. Das Jahresziel, wonach höchstens jeder fünfte Zug zu spät kommt, sei jedoch angesichts vieler Baustellen und je nach Wintereinbruch "sehr ehrgeizig".

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 11.187,00 +0,07%
TecDAX 1.742,50 +0,55%
EUR/USD 1,0592 -0,20%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

FMC 76,69 +2,79%
FRESENIUS... 69,95 +2,42%
MERCK 94,07 +1,64%
DT. BANK 17,40 -2,93%
VOLKSWAGEN VZ 126,47 -1,27%
THYSSENKRUPP 23,78 -1,18%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Stabilitas PACIFIC AF 164,92%
Structured Solutio AF 163,72%
Crocodile Capital MF 122,39%
Stabilitas GOLD+RE AF 112,08%
Fidelity Funds Glo AF 98,25%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?