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Wirtschaft Bangalore statt Schwaben: WMF baut Kaffeemaschinen in Indien
Nachrichten Wirtschaft Bangalore statt Schwaben: WMF baut Kaffeemaschinen in Indien
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10:32 11.08.2015
WMF will bald im großen Stil Kaffeemaschinen für den indischen Markt herstellen. Quelle: Daniel Bockwoldt/Symbol
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Noch in diesem Jahr sollen Kaffeemaschinen der schweizerischen WMF-Tochter Schaerer in der Nähe der Millionenstadt Bangalore für den indischen und südostasiatischen Markt entwickelt und gebaut werden.

Es gehe darum, Tausende Maschinen pro Jahr speziell für den dortigen Markt zu bauen, betonte Konzernchef Peter Feld und verwies auf die anderen klimatischen Bedingungen in Indien. WMF nutze die Vertriebsstrukturen des Partners und liefere die Technik.

Der Hersteller auch von Besteck und Kochtöpfen profitiert unterdessen weiter von der positiven Entwicklung in China und der anhaltend hohen Nachfrage nach Kaffeemaschinen. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um sechs Prozent auf 482,7 Millionen Euro, 2014 war er noch leicht rückläufig. Der Umsatz allein im Kaffeegeschäft sprang um 14 Prozent auf 192,2 Millionen Euro. Angaben zum Gewinn machte WMF nicht.

Der Traditionskonzern hat 2014 nach eigenen Angaben 400 Stellen abgebaut. Kürzlich hatten Finanzinvestoren WMF geschluckt und das Unternehmen wenig später von der Börse genommen.

dpa

Am künftigen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg (BER) soll der Insolvenzantrag eines Bauausstatters das Projekt nicht noch weiter verzögern. Das Unternehmen Imtech Deutschland wolle die Arbeiten im neuen Terminal wie geplant fortsetzen, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter, Peter-Alexander Borchardt, am Montag in Hamburg mit.

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Der zweitgrößte deutsche Energieversorger RWE stemmt sich mit einem radikalen Konzernumbau gegen den eigenen Absturz. Der Aufsichtsrat billigte am Montag einstimmig die Pläne von Vorstandschef Peter Terium, die Zahl von rund 100 Teilgesellschaften um etwa ein Drittel zu reduzieren.

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Der Deutschland-Tourismus ist auf dem Weg zum sechsten Rekordjahr in Folge: Im ersten Halbjahr 2015 meldeten Hotels und Pensionen mit mindestens zehn Schlafplätzen insgesamt 193,7 Millionen Übernachtungen.

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