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Bankgeschäfte laufen nach Panne wieder normal

Banken Bankgeschäfte laufen nach Panne wieder normal

Eine Software-Panne hat Kunden der Deutschen Bank in Atem gehalten. Etliche Menschen klagten, sie kämen nicht an ihr Geld. Am Wochenende gibt das Institut Entwarnung.

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Technische Probleme: Während bei manchen Kunden durch die Panne plötzlich ein höherer Kontostand angezeigt wurde, rutschten andere Konten ins Minus.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Berlin/Frankfurt. Die Kunden der Deutschen Bank können nach der Lösung der massiven technischen Probleme im Online-Banking wieder ganz normal ihre Bankgeschäfte erledigen.

Von der Software-Panne bei der größten deutschen Bank war Angaben eines Sprechers zufolge eine "größere Zahl" von Kunden betroffen. Genauere Angaben dazu machte er zunächst nicht. Die Deutsche Bank hat in Deutschland rund acht Millionen Privatkunden, die Hälfte von Ihnen nutzt nach Angaben des Instituts intensiv das Online-Banking.

Die Deutsche Bank hatte am Samstag mitgeteilt, dass die Probleme behoben seien. Die Kontosalden im Online-Banking und auf Kontoauszügen an Kundenterminals in den Filialen werden den Angaben zufolge wieder korrekt angezeigt. "Die nicht ausgeführten Doppelbuchungen sind weiterhin sichtbar. Allerdings werden inzwischen auch die zugehörigen Stornobuchungen angezeigt."

Auf Kontoauszügen waren zuvor Abbuchungen und Einzahlungen vom 1. Juni doppelt erschienen. Bei manchen Kunden wurde durch die Panne ein höherer Kontostand dargestellt, andere Konten rutschten dagegen ins Minus. Etliche Kunden hatten am Freitag geklagt, sie kämen nicht an ihr Geld. Denn zum Monatswechsel werden bei vielen Menschen höhere Abbuchungen zum Beispiel für Miete fällig. Bei Doppelabbuchung kann in solchen Fällen der Dispo schnell ausgereizt sein.

In sozialen Medien hatten Betroffene berichtet, sie kämen an Automaten nicht an ihr Geld. Kunden beklagten zudem, bargeldlose Zahlungen zum Beispiel an Tankstellen seien in einigen Fällen nicht möglich. Ein Sprecher der Bank bestätigte am Samstag, es habe solche Probleme gegeben. Dies sei aber nur bei einer relativ kleinen Zahl von Kunden der Fall gewesen. Das Geldhaus versicherte, keine der doppelt dargestellten Zahlungen sei auch tatsächlich erfolgt.

dpa

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