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Wirtschaft Bauern fordern: Höhere Milch-Preise weitergeben
Nachrichten Wirtschaft Bauern fordern: Höhere Milch-Preise weitergeben
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13:51 01.10.2015
Lidl, Aldi Nord, Aldi Süd und Netto haben angekündigt, wegen der angespannten Lage vieler Milchbauern die Preise für Trinkmilch und Butter zu erhöhen. Quelle: Patrick Pleul/Archiv
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Berlin

Die Molkereien stünden zwischen Landwirt und Lebensmitteleinzelhandel, sagte Generalsekretär Bernhard Krüsken der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Wir erwarten natürlich, dass sie die Preiserhöhung nun weitergeben an die Milchbauern."

Nach Lidl hatten am Mittwoch auch Aldi Nord, Aldi Süd und Netto angekündigt, wegen der angespannten Lage vieler Milchbauern die Preise für Trinkmilch und Butter zu erhöhen. Milch wird mit dem 1. Oktober um vier Cent teurer, Butter um zehn Cent.

Krüsken nannte den Schritt "ein wichtiges Signal". "Wir gehen davon aus, dass das eine Trendumkehr einleitet und nun weitere Unternehmen nachziehen", sagte er. Der Bauernverband hat Krüsken zufolge auch mit Rewe Gespräche geführt. Das Unternehmen habe signalisiert, in den nächsten Tagen ebenfalls die Trinkmilchpreise anheben zu wollen.

dpa

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