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Wirtschaft Bienen vom Bundestag
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14:47 20.09.2017
Die Vorsitzende des Umweltausschusses im Bundestag, Bärbel Höhn, probiert die „Bundestagsblüte“. Quelle: dpa
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Hannover

Die einen singen bei der Arbeit, die anderen summen: Bienen erfreuen schon seit mindestens 8000 Jahren die Menschen mit ihrem Honig. Wie steinzeitliche Höhlenmalereien zeigen, war die Gewinnung der klebrigen Köstlichkeit allerdings kein Zuckerschlecken: Zu den in luftiger Höhe gebauten Bienennestern mussten die Honigsammler emporklettern und mit bloßen Händen den süßen Sirup aus den Waben kratzen – immer attackiert von den Bienen, die ihre Nahrung verständlicherweise ungern teilen wollten.

Heutzutage haben es Imker bequemer. Aber auch sie bleiben nicht immer von den Sticheleien ihrer fleißigen Arbeiterinnen verschont. Jeder Bundesbürger verzehrt im Jahr ein Kilogramm Honig. Das ist übrigens dieselbe Menge wie der Pro-Kopf-Verbrauch von Nutella.

Seit einiger Zeit machen besondere Honige von sich reden: Der „Zollhonig“ etwa, der von vier Bienenvölkern auf dem Dach des Stuttgarter Hauptzollamts gewonnen wird, oder der „Michelhonig“ von der Hamburger Hauptkirche. Auch der Dresdener Landtag freut sich über eigenen Honig, ähnlich wie der Bundestag in Berlin, dessen zwei Bienenvölker 80 bis 100 Kilogramm Honig im Jahr produzieren.

Ob Kirche, Parlament oder Zoll – klassischer Sortenhonig trägt andere Namen: Raps-, Lindenblüten- oder Akazienhonig gehören zu den bekanntesten Sorten. Aber woher weiß die Biene, dass sie nur eine Pflanze anfliegen darf? Praktischerweise sind Bienen „blütenstet“. Sie bevorzugen nur eine einzige Pflanzenart, solange diese ergiebig ist. Zudem gibt sich das deutsche Lebensmittelrecht auch großzügig: Ein Nektaranteil von 60 Prozent aus der namengebenden Pflanze genügt.

Von Helmuth Klausing/RND

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