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Global Wealth Report - die Welt wird immer reicher

Geldanlage Global Wealth Report - die Welt wird immer reicher

Die Welt wird immer reicher. Wie der Versicherungskonzern Allianz jetzt im Global Wealth Report berechnet hat, ist das weltweite Brutto-Vermögen 2016 deutlich angestiegen – um 7,1 Prozent auf rund 169,2 Billionen Euro.

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Quelle: @ Rangizzz - depositphotos.com

Im Jahr zuvor lag das Wachstum noch bei 4,7 Prozent. Untersucht wurden 53 Länder, konkret deren Bankeinlagen, Wertpapiere und Versicherungen sowie Pensionsfonds. Wertpapiere schnitten mit einem Zuwachs von 8,7 Prozent weltweit am besten ab.

Region Asien liegt vorn

Hauptsächlich ging dieses Wachstum im vergangenen Jahr von den Industrieländern aus. Die Wachstumsrate der Vermögen wurde hier auf 5,2 Prozent verdoppelt. Deutlich an der Spitze des Rankings stand 2016 die Region Asien mit einem Zuwachs von 15 Prozent.

Insgesamt ist das Brutto-Geldvermögen in den vergangenen zehn Jahren – bis auf 2008, im Jahr der Finanzkrise – stetig gestiegen. Selbst der Absturz um damals 8,4 Prozent währte jedoch nur kurz; bereits zwei Jahre später war er wieder ausgeglichen. Das höchste Pro-Kopf-Bruttovermögen haben laut Report die Schweizer mit 268.840 Euro. Gefolgt werden sie von den US-Amerikanern mit 221.690 Euro und den Dänen mit 146.490 Euro pro Kopf.

Doch nicht nur das Brutto-Geldvermögen, sondern auch die Schulden der privaten Haushalte sind im vergangenen Jahr merklich angestiegen: Mit 5,5 Prozent mehr als noch 2015 erreichten sie den höchsten Wert seit 2007, als die Finanzkrise begann. Am deutlichsten stiegen die Schulden in Asien an;  knapp 20 Prozent der weltweit 40,6 Billionen Euro Schulden entfallen auf diese Region.

Jedoch gab es auch beim Netto-Geldvermögen, also dem Brutto-Geldvermögen abzüglich der Schulden, ein Rekordhoch von 128,5 Billionen Euro. Das entspricht einem Plus von 7,6 Prozent.

Amerikaner und Schweizer sind am vermögendsten

Am vermögendsten weltweit sind laut Report die Nordamerikaner mit durchschnittlich 168.120 Euro netto. In Westeuropa lag dieser Wert bei 58.910 Euro und in Osteuropa, der ärmsten Region, bei gerade einmal 4.150 Euro.

Deutschland liegt mit einem Durchschnitts-Nettovermögen von rund 50.000 Euro pro Kopf nur auf Rang 18 der Liste und rangiert hinter den Nachbarländern Frankreich und Österreich. Platz 1 sichern sich die Amerikaner mit 177.000 Euro pro Kopf; knapp dahinter liegen die Schweizer mit rund 176.000 Euro. Auf Platz drei steht Japan mit 96.890 Euro.

Doch auch wenn das Brutto- wie auch Netto-Vermögen weltweit steigt – gerecht verteilt ist es noch lange nicht. Noch immer besitzen die reichsten zehn Prozent 70 Prozent des Netto-Geldvermögens. Im Jahr 2000 waren es sogar noch 91 Prozent. Zumindest scheint die Tendenz aber schon einmal in eine richtige Richtung zu gehen.

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