Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Bundesamt: Hersteller sollen Lebensdauer von Elektrogeräten angeben

Umwelt Bundesamt: Hersteller sollen Lebensdauer von Elektrogeräten angeben

Elektrogeräte sollen nach dem Willen des Umweltbundesamts (UBA) eine Mindestlebensdauer-Kennzeichnung erhalten. "In den allermeisten Fällen ist das langlebigere Produkt das umweltfreundlichere", sagte UBA-Präsidenten Maria Krautzberger am Donnerstag in Berlin.

Voriger Artikel
Kurzarbeit bei Meissen-Porzellan - Keine Entlassungen geplant
Nächster Artikel
Südkorea stemmt sich mit Konjunkturprogramm gegen Mers

Alte Elektrogeräte auf einem Recyclinghof in Stuttgart.

Quelle: Daniel Naupold

Berlin. lin. Die Bundesbürger ersetzten Produkte wie Handys und Fernseher jedoch in immer kürzeren Abständen. Häufig seien die Altgeräte noch funktionstüchtig.

Einen konkreten Vorschlag für die Mindestlebensdauer-Kennzeichnung will das Amt nach Abschluss eine Studie im August vorlegen. Dabei werden von den Herstellern auch Angaben dazu verlangt, wie lange sie Ersatzteile vorhalten. Die Bundesbehörde dringt dafür auf eine gesetzliche Regelung. Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) äußerte sich skeptisch. Eine solche Kennzeichnung sei kaum überprüfbar.

Das UBA geht auch dem Vorwurf nach, dass Hersteller die Lebensdauer bewusst verkürzen, um schneller wieder Neuware zu verkaufen. Dafür gebe es bislang aber keine Belege.

Wie eine Kennzeichnung oder ein Label aussehen könnte, ist noch offen. UBA-Expertin Ines Oehme sagte SWR3: "Man kann nicht immer nach Jahren messen, sondern in Leistungszyklen. Bei einer Waschmaschine die Zahl der Waschgänge, bei einer Lampe die Zahl der Brennstunden oder beim Motor die Zahl der Stunden."

Krautzberger forderte in der "Frankfurter Rundschau" (Donnerstag), Hersteller von Smartphones und anderer mobiler Elektronik-Geräte zum Einbau leicht austauschbarer Akkus zu verpflichten.

Damit solle die Nutzungsdauer der Geräte verlängert und das Elektroschrott-Aufkommen verringert werden. Während Handys früher standardmäßig mit Wechselakkus ausgerüstet wurden, ist bei Smartphones, Tablets und anderen Geräten der Akku heute zumeist fest eingebaut. Ein Austausch ist teuer, weswegen Kunden oft zum einem Neugerät greifen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 11.035,00 +2,41%
TecDAX 1.729,50 +1,71%
EUR/USD 1,0769 +0,11%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

THYSSENKRUPP 23,57 +6,88%
CONTINENTAL 179,65 +4,52%
VOLKSWAGEN VZ 126,50 +4,08%
RWE ST 11,72 -2,26%
FMC 74,12 -1,04%
FRESENIUS... 68,26 -0,54%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 159,95%
Crocodile Capital MF 122,39%
Stabilitas GOLD+RE AF 113,23%
Polar Capital Fund AF 105,26%
Fidelity Funds Glo AF 91,70%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?