Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Bundesregierung rechnet mit neuer Rekordbeschäftigung

Konjunktur Bundesregierung rechnet mit neuer Rekordbeschäftigung

Der Wirtschaftsaufschwung sorgt für Rekordbeschäftigung in Deutschland: Nach Berechnung der amtierenden Bundesregierung werden im nächsten Jahr durchschnittlich rund 42 Millionen Menschen erwerbstätig sein.

Voriger Artikel
Weniger neue Jobs in den USA als erwartet
Nächster Artikel
Sorten- und Devisenkurse am 22.10.2013

Bauarbieter in Frankfurt: In Deutschland sind so viele Menschen wie noch nie erwerbstätig.

Quelle: Daniel Reinhardt

Berlin. Das wäre ein historischer Höchststand. Bereits im vergangenen Jahr waren mit 41,6 Millionen so viele Menschen wie noch nie beschäftigt. Für 2013 rechnet der Bund nach dpa-Informationen mit einem Anstieg um 235 000, im Jahr darauf um weitere 180 000. In Kreisen des Bundeswirtschaftsministeriums wurden die Zahlen am Dienstag bestätigt.

Noch-Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) stellt die neue Konjunkturprognose an diesem Mittwoch in Berlin vor. Wie führende Ökonomen geht der Bund für 2014 von einem kräftigen Wachstum in Europas größter Volkswirtschaft aus.

So wollen die Regierungsexperten ihre Prognose für die Zunahme beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) im kommenden Jahr leicht von bisher 1,6 Prozent auf 1,7 Prozent anheben. Die Arbeitslosigkeit bleibt auf niedrigem Niveau. Die Arbeitslosenquote werde 2013 im Schnitt bei 6,9 Prozent liegen, im Jahr darauf leicht auf 6,8 Prozent sinken, hieß es.

Der Bund liegt damit nahezu auf einer Linie mit den führenden Wirtschaftsforschern, die in ihrem Herbstgutachten ein Plus von 1,8 Prozent für 2014 vorausgesagt hatten. Für das laufende Jahr gehen die Regierungsexperten unverändert von 0,5 Prozent aus.

Es ist das letzte Mal, dass Rösler als zuständiger Ressortchef die offizielle Konjunkturprognose erläutert. Die FDP ist nach ihrem Wahldesaster nicht mehr im Bundestag vertreten. Rösler gab den Parteivorsitz auf. Die fünf FDP-Minister bleiben aber bis zur Bildung einer neuen Regierung geschäftsführend im Amt.

Die Zahlen sind Grundlage für die Steuerschätzung Anfang November sowie die Haushaltspläne von Bund und Ländern. Vor Beginn der Koalitionsverhandlungen von Union und SPD an diesem Mittwoch zeichneten sich Milliarden-Spielräume für neue Ausgaben und Investitionen ab. Die Forschungsinstitute gingen von etwa 33 Milliarden Euro bis 2018 aus.

Die Industrie forderte rasche Klarheit von Union und SPD. "Die neue Bundesregierung muss bereits in den Koalitionsverhandlungen alles dafür tun, um den Aufschwung zu sichern", sagte der Hauptgeschäftsführer des Industrieverbandes BDI, Markus Kerber. Besonders die Energiewende müsse neu durchdacht werden.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 12.066,50 -0,81%
TecDAX 2.246,00 -0,56%
EUR/USD 1,1814 +0,47%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

LUFTHANSA 20,87 +0,92%
SIEMENS 111,24 -0,05%
DAIMLER 60,10 -0,24%
THYSSENKRUPP 25,23 -3,01%
E.ON 9,37 -2,11%
DT. BANK 13,76 -2,06%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 123,39%
Crocodile Capital MF 103,59%
Commodity Capital AF 96,81%
Allianz Global Inv AF 95,20%
WSS-Europa AF 90,90%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Soll der Hundeleinenzwang ausgeweitet werden?