Volltextsuche über das Angebot:

31 ° / 18 ° Gewitter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Chemie steigert Produktion bei sinkenden Umsätzen

Konjunktur Chemie steigert Produktion bei sinkenden Umsätzen

Die Chemie-Industrie muss ein immer größeres Rad drehen, um weiterhin gute Geschäfte zu machen. Der niedrige Ölpreis drückt auf die Erzeugerpreise und damit auch auf die Umsätze.

Voriger Artikel
Bitkom: Mittelstand ist Treiber beim Cloud Computing
Nächster Artikel
RWE startet überraschend gut ins neue Jahr

Blick von einem Biohochreaktor des Industrieparkbetreibers Infraserv Höchst auf das Gelände des Industrieparks Höchst bei Frankfurt am Main.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Der niedrige Ölpreis hat die Umsätze der deutschen Chemieindustrie zu Jahresbeginn deutlich sinken lassen. Die Unternehmen müssen ihre Kostenvorteile beim wichtigsten Rohstoff über ihre Erzeugerpreise schnell an die Kunden weitergeben.

Im ersten Quartal 2016 sind so trotz leicht steigender Produktionsmengen die Umsätze zurückgegangen, wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Donnerstag in Frankfurt berichtete. Die Umsätze lagen 3,5 Prozent unter denen aus dem Vorjahresquartal, während die Werke 0,6 Prozent mehr Chemieprodukte herstellten.

Der Verband erwartet nach den Worten seines Präsidenten Marijn Deckers ein schwieriges Gesamtjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und Europa komme bislang nur eingeschränkt bei den Unternehmen an, erklärte der frühere Bayer-Chef. "Die Exporte in wichtige Märkte wie USA, China, Russland oder Brasilien laufen schwächer als im Vorjahr. Außerdem setzt sich der Preisrückgang fort. Das alles spricht gegen eine kurzfristige Belebung." In Europa sei auch ein steigender Importdruck zu spüren.

Der VCI bekräftigte seine Jahresprognose, dass bei leicht steigender Produktion (plus 1 Prozent) der Umsatz wegen der sinkenden Preise um 1 Prozent auf 187 Milliarden Euro zurückgehen werde.

Erstmals seit sieben Jahren ist im Startquartal auch die Beschäftigung in der drittgrößten deutschen Industriebranche gesunken, und zwar um 0,5 Prozent auf 444 000 Mitarbeiter. Die Unternehmen hielten sich angesichts der konjunkturellen Unsicherheiten bei Neueinstellungen zurück, erläuterte der VCI.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 12.625,50 -0,03%
TecDAX 2.275,00 -0,04%
EUR/USD 1,1129 -0,21%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

MÜNCH. RÜCK 174,05 +0,98%
BMW ST 84,55 +0,73%
DT. BÖRSE 90,88 +0,65%
DT. BANK 16,39 -0,70%
LUFTHANSA 16,95 -0,38%
VOLKSWAGEN VZ 137,21 -0,30%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 142,29%
Crocodile Capital MF 122,56%
BlackRock Global F AF 108,22%
Fidelity Funds Glo AF 104,79%
NORDINTERNET AF 98,76%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Welche ist die schlechteste Straße in BRB?