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Wirtschaft Debatte über Vermögensabgabe: EU-Kommission skeptisch
Nachrichten Wirtschaft Debatte über Vermögensabgabe: EU-Kommission skeptisch
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14:02 01.02.2014
Demonstration in Athen. Eine Vermögensteuer könnte nach Expertenmeinung die aufgebrachte Stimmung in weniger wohlhabenden Teilen der Bevölkerung etwa in Südeuropa mildern. Quelle: Alkis Konstantinidis
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Berlin

Die Bundesbank hatte sich in der vergangenen Woche für eine solche einmalige Abgabe für Wohlhabende im Extremfall einer drohenden Staatspleite ausgesprochen.

Der Präsident des Münchner ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, begrüßte den Vorschlag in der Zeitung: "Bevor die deutschen Steuerzahler und Rentner gebeten werden, sich über den europäischen Rettungsfonds ESM an der Sicherung der Bankkonten der reichen Leute in den Krisenländern (...) zu beteiligen, sollte man darüber nachdenken, diese Leute selbst zur Kasse zu bitten."

Als eine "gute Option für Länder in einer Notsituation" bezeichnete der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Marcel Fratzscher, den Bundesbank-Vorstoß. Angewandt werden könnte er zum Beispiel in Griechenland. Die Bundesbank hatte jedoch auch vor Risiken wie Kapitalflucht gewarnt.

Im Herbst hatte sich der Internationale Währungsfonds (IWF) bereits mit einer noch weiter reichenden Idee einer Vermögensabgabe befasst, die nicht nur bei einem Staatsbankrott, sondern bereits zur Schuldentilgung von Krisenländern eingesetzt werden könnte. Der US-Ökonom Kenneth Rogoff von der Harvard-Universität sagte nun der "Wirtschaftswoche": "Eine Vermögensteuer könnte die Schuldenlast rasch drücken - ohne den Konsum abzuwürgen oder für neue Jobverluste zu sorgen." Zudem würde sie die aufgebrachte Stimmung in weniger wohlhabenden Teilen der Bevölkerung etwa in Südeuropa mildern.

dpa

Auch unter der Führung von Janet Yellen wird die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) nach Einschätzung von Banken ihre expansive Geldpolitik beibehalten, die Geldflut aber allmählich bremsen.

01.02.2014

Der Deutsche Bauernverband hat die Landwirte aufgerufen, ihre Betriebe vor der Afrikanischen Schweinepest zu schützen. "Massiv verstärkte Vorbeugungsmaßnahmen sind das Gebot der Stunde, mögliche Übertragungswege müssen unterbunden werden", sagte Generalsekretär Bernhard Krüsken der Nachrichtenagentur dpa.

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An deutschen Flughäfen soll die Zahl der entschädigungspflichtigen Verspätungen ab drei Stunden drastisch um 23 Prozent gestiegen sein. Sie nahm um rund 3300 auf 14 600 im Vergleich zum Vorjahr zu, wie die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" berichtet.

01.02.2014
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