Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -1 ° bedeckt

Navigation:
Deutsche Bahn gibt Pünktlichkeitsziel auf

Ambitionen zu hoch gesteckt Deutsche Bahn gibt Pünktlichkeitsziel auf

Die Deutsche Bahn kapituliert vor ihren eigens gesteckten Ambitionen. Bahnchef Richard Lutz kündigte am Dienstag an, das für dieses Jahr angekündigte Ziel von 80 Prozent pünktlichen Zügen nicht mehr erreichen zu können. „Dafür ist zu viel passiert, gerade im zweiten Halbjahr“, zeigte sich Lutz verärgert.

Voriger Artikel
Hackerangriff auf Siemens im Fokus der US-Justiz
Nächster Artikel
Deutsche Bahn sagt 2017 zur Pünktlichkeit ade

Wenn’s mal wieder länger dauert: Die Deutsche Bahn gibt ihr Pünktlichkeitsziel für 2017 auf.
 

Quelle: dpa

Berlin.  Die Deutsche Bahn gibt ihr Pünktlichkeitsziel vorerst auf. „Wir sind bei der Pünktlichkeit noch nicht da, wo wir hinwollen“, sagte der neue Bahnchef Richard Lutz der „Süddeutschen Zeitung“ am Dienstag. Das eigentlich für 2017 angepeilte Ziel von 80 Prozent pünktlichen Zügen werde die Bahn im Fernverkehr nicht mehr erreichen, so Lutz. „Dafür ist zu viel passiert, gerade im zweiten Halbjahr. Das ärgert uns. Wir hatten den Kunden mehr versprochen.“

Ihr langfristiges Ziel von 85 Prozent pünktlichen Zügen will die Bahn aber nicht aufgeben. „Wir halten daran fest, auch wenn auf dem Weg dorthin beträchtliche Hindernisse zu beseitigen sind“, sagte Lutz der Zeitung. Die Bahn wolle vor allem Ausfälle bei Unwettern, wie zuletzt bei Sturm „Xavier“, vermeiden. Dazu gehörten auch eine bessere Vorbereitung auf Unwetter sowie eine bessere Kontrolle von Bäumen und Sträuchern entlang der Gleise. Als Ziel nannte Lutz: „weniger Streckensperrungen, auch bei Unwettern.“

Zu neuen Passagierrekorden soll unterdessen auch der Start der neuen Schnellbahntrasse Berlin - München am 10. Dezember beitragen. Mit verkürzten Fahrtzeiten wolle die Bahn „Flugzeuge und Autos angreifen“, sagte Lutz. „Bei den aktuell sechs Stunden zwischen Berlin und München nehmen Sie auch als Bahnchef nicht immer den Zug. Ab 10. Dezember sind es im ICE-Sprinter weniger als vier - und zwar zwischen den Innenstädten. Wir sind damit in Schlagdistanz mit dem Flieger.“

Von RND/dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 13.536,00 +0,54%
TecDAX 2.723,75 +0,66%
EUR/USD 1,2263 +0,04%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. BANK 15,80 +3,21%
VOLKSWAGEN VZ 188,44 +2,69%
DT. TELEKOM 14,81 +2,53%
LUFTHANSA 29,10 -1,89%
THYSSENKRUPP 25,90 -1,30%
DT. POST 40,36 -1,27%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 281,74%
Commodity Capital AF 230,10%
SEB SICAV 2 SEB Ea AF 112,19%
Baring Russia Fund AF 104,35%
FPM Funds Stockpic AF 102,48%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Die SPD will mit CDU/CSU über eine Große Koalition verhandeln – war das die richtige Entscheidung?