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Deutsche Bahn verspricht besseren Service

Aufsichtsrat hat getagt Deutsche Bahn verspricht besseren Service

Schlechte Zahlen und unpünktliche Züge: Die Deutsche Bahn steht erheblich unter Druck. Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten nun an einem Ausweg. Der Aufsichtsrat hat am Mittwoch getagt - und will die Ergebnisse der Sitzung am Donnerstag bekanntgeben. Fest steht: Ein Umbau des Konzerns ist unabdingbar.

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Schon vor der Sitzung war bekannt geworden, dass die Deutsche Bahn in diesem Jahr erstmals nach zwölf Jahren wieder Verlust machen wird.

Quelle: Arno Burgi

Berlin. Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn hat das Konzept zum Konzernumbau gebilligt. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Kreisen des Kontrollgremiums.

Teil des Vorhabens von Bahnchef Rüdiger Grube sei ein Programm für mehr Qualität und Pünktlichkeit im Zugverkehr, hieß es. Dafür sollen in den kommenden fünf Jahren 20 Milliarden Euro investiert werden.

Das ist geplant:

20 Milliarden Euro für bessere Qualität

Das Programm „Zukunft Bahn“ sieht unter anderem vor, in den nächsten fünf Jahren 20 Milliarden Euro in die Qualität des Angebots zu investieren, etwa in bessere Informationssysteme an Bahnsteigen und ein Frühwarnsystem für drohende Weichenstörungen. Die Pünktlichkeit soll steigen, der Service besser werden.

Auslagerung und Teilprivatisierung

Bahnchef Rüdiger Grube will den Konzern umbauen. Er will Doppelstrukturen schleifen, rund 5000 Mitarbeiter aus der Zentrale in eine Servicetochter verschieben sowie eine Teilprivatisierung der profitablen Logistiktochter DB Schenker und der europäischen Bus- und Bahntochter Arriva ermöglichen. Einen Stellenabbau hat Grube bislang nicht ausgeschlossen.

Die Bahn wollte später weitere Einzelheiten bekanntgeben. Für den Donnerstag ist eine Pressekonferenz des Vorstands in Berlin angekündigt.

Bereits am Montag war bekannt geworden, dass die Bahn erstmals seit Jahren wieder einen Verlust einfährt.

Die Bahn ist mit rund 196 000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in Deutschland. Im Ausland hat sie gut 100 000 Mitarbeiter.

dpa

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