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Wirtschaft Deutsche Industrie mit zweitem Auftragsplus in Folge
Nachrichten Wirtschaft Deutsche Industrie mit zweitem Auftragsplus in Folge
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12:14 07.01.2016
Auftragszuwachs in der Industrie: Volkswirte sprechen von einem Ende des Abwärtstrends vom Sommer. Quelle: Bernd Wüstneck/Symbolbild
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Wiesbaden

Nach einem korrigierten Anstieg um 1,7 (zunächst 1,8) Prozent im Oktober stiegen die Aufträge im November um 1,5 Prozent.

Positive Impulse kamen im November vor allem aus dem Inland, die Binnenaufträge stiegen um 2,6 Prozent. Aus dem Ausland kamen dagegen nur 0,6 Prozent mehr Aufträge. Ökonomen unterstrichen, dass sich die Bestellungen von außerhalb der Eurozone besser entwickelten, als diejenigen aus dem Währungsraum. Der Pessimismus wegen der Konjunkturschwäche in vielen Schwellenländern, insbesondere in China, sei weit übertrieben, kommentierte Andreas Rees, Chefvolkswirt für Deutschland von der Bank Unicredit.

Nach Gütergruppen wurden vor allem Vorleistungsgüter stärker nachgefragt. Die Nachfrage erhöhte sich um 4,8 Prozent. "Dies ist grundsätzlich ein gutes Zeichen, da die Vorleistungsgüteraufträge der gesamten Entwicklung in der Regel vorauslaufen", erklärte Experte Heinrich Bayer von der Postbank. Die für die konjunkturelle Entwicklung wichtigen Investitionsgüter wurden dagegen etwas weniger nachgefragt. Die Bestellungen von Konsumgütern fielen recht deutlich um 2,4 Prozent.

Volkswirte der BayernLB sprachen von einem Ende des Abwärtstrends vom Sommer. Dieser war vor allem durch eine deutlich schwächere Nachfrage aus aufstrebenden Ländern Asiens und Südamerikas zurückzuführen. Die Commerzbank zeigte sich hingegen skeptisch, dass bereits von einer Trendwende gesprochen werden könne. "Unserer Ansicht nach kann noch keine Entwarnung gegeben werden", schrieb Experte Marco Wagner in einem Kommentar. Er nannte vor allem die Turbulenzen in China als Grund für gebotene Vorsicht.

dpa

Nach einem schlechten Jahr will die US-Kaufhauskette Macy's landesweit 36 Filialen schließen und mehr als 2100 Stellen abbauen. Die Umstrukturierungen sollten rund 400 Millionen US-Dollar (370 Million Euro) einsparen, teilte Macy's am Mittwoch (Ortszeit) auf seiner Internetseite mit.

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Die Gewerkschaft Verdi hat am Donnerstag erneut zum Streik beim US-Versandhändler Amazon in Leipzig aufgerufen. "Wir streiken weiter und möglichst so, dass die Aktionen überraschend kommen und die Geschäftsführung erst sehr kurzfristig gegensteuern kann", sagte Jörg Lauenroth-Mago, der Verdi-Fachbereichsleiter für den Handel in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

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Die US-Behörden geben sich im Skandal um manipulierte Abgaswerte von Volkswagen-Fahrzeugen offenbar nicht allein mit Rückrufen zufrieden. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" geht der Konzern davon aus, gut 115 000 der betroffenen Diesel-Autos zurücknehmen zu müssen.

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