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13:27 29.02.2016
Blick in die automatisierte Produktion beim Küchenhersteller Nobilia in Verl. Quelle: Oliver Krato/Archiv
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Bad Honnef (dpa) - Vor allem der Export von deutschen Küchen hat der deutschen Möbelindustrie im vergangenen Jahr ein deutliches Umsatzplus gebracht.

Während das Auslandsgeschäft um 10,5 Prozent auf rund 5,5 Milliarden Euro zulegte, stiegen die Umsätze im Inland lediglich um 4,3 Prozent auf 11,9 Milliarden Euro, wie der Verband der Deutschen Möbelindustrie am Montag mitteile. Die "Bild"-Zeitung hatte vorab über die Umsatzentwicklung berichtet.

Insgesamt konnten die 499 überwiegend mittelständischen Hersteller 2015 ihre Umsätze um 6,2 Prozent auf 17,4 Milliarden Euro steigern. Besonders gut liefen die Geschäfte der deutschen Hersteller in den USA, aber auch in Großbritannien und Spanien. Während im Ausland vor allem Küchenmöbel gefragt waren, gab es im Inland die höchsten Zuwächse bei Matratzen. Wichtigster regionaler Schwerpunkt der deutschen Möbelindustrie ist Ostwestfalen. Mit 83 747 Beschäftigten ging die Mitarbeiterzahl im vergangenen Jahr leicht um 0,6 Prozent zurück.

"Das Umsatzplus und der große Erfolg im Exportgeschäft belegen nachhaltig die starke Stellung deutscher Produzenten am Markt", berichtete der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Dirk-Uwe Klaas. Allerdings seien auch die Herausforderungen nach wie vor groß. Dazu gehörten der hohe Importdruck, der Preisdruck und die schwierigen Handelsstrukturen in Deutschland. Für das laufende Jahr erwartet der Verband wohl auch deshalb nur ein moderates Wachstum von etwa 1 Prozent.

dpa

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