Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Deutsche Wirtschaft kritisiert russisches Waschmittelverbot

Handel Deutsche Wirtschaft kritisiert russisches Waschmittelverbot

Neue Runde im Sanktionsstreit zwischen Europa und Russland: Der Verkaufsstopp von Reinigungsmitteln durch die russischen Behörden stößt bei der deutschen Wirtschaft auf Unverständnis. Moskau beschwichtigt.

Voriger Artikel
EZB sorgt sich verstärkt um schwache Inflation in der Eurozone
Nächster Artikel
Apple-Chef bekommt Aktien im Wert von rund 28 Millionen Dollar

Henkel erklärte, alle in Russland angebotenen Wasch- und Reinigungsmittel hätten das staatliche Registrierungszertifikat erhalten.

Quelle: Jan-Philipp Strobel

Moskau (dpa) - Die deutsche Wirtschaft hat das russische Verbot von Waschmitteln westlicher Hersteller als "neuen Höhepunkt" im Sanktionsstreit zwischen Russland und dem Westen kritisiert.

Wegen angeblicher Verstöße gegen die Schadstoffbestimmungen hatten die Behörden in Moskau zuvor Hygieneprodukte mehrerer Firmen aus dem Verkehr gezogen.

Betroffen sind auch Markenartikel vom russischen Ableger des deutschen Konzerns Henkel sowie der Firma Werner & Mertz. Wegen der Ukraine-Krise und dem daraus resultierenden Sanktionsstreit ist das Verhältnis zwischen Russland und den westlichen Staaten vergiftet.

Das Verbot sei unverhältnismäßig und schade dem Image Russlands, meinte der Präsident der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK), Rainer Seele, am Mittwoch. "Es erscheint wenig glaubwürdig, dass Unternehmen, die in einigen hundert Ländern der Welt handeln, nur in Russland die Anforderungen an Qualitäts- und Verbraucherschutz nicht erfüllen", sagte er.

Deutsche Unternehmen zeigten sich überrascht. Henkel erklärte, alle in Russland angebotenen Wasch- und Reinigungsmittel hätten das staatliche Registrierungszertifikat erhalten. Man suche deshalb den Kontakt zu den Behörden, um den Hintergrund des Verkaufsstopps zu verstehen. Werner & Mertz will die genauen Umstände durch den Vertriebspartner des Unternehmens in Moskau prüfen lassen.

Die AHK forderte Russland auf, die Verbote rasch aufzuheben. Die Chefin der Verbraucherschutzbehörde in Moskau, Anna Popowa, betonte im TV-Sender Rossija 24, von einem generellen Verbot oder Embargo sei keine Rede. Vielmehr gehe es um einzelne Kontrollen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 10.941,50 +1,54%
TecDAX 1.719,50 +1,12%
EUR/USD 1,0725 +0,08%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

THYSSENKRUPP 22,76 +3,20%
VOLKSWAGEN VZ 124,92 +2,78%
BMW ST 85,58 +2,50%
RWE ST 11,92 -0,54%
FRESENIUS... 68,39 -0,35%
E.ON 6,44 -0,19%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 159,95%
Crocodile Capital MF 122,39%
Stabilitas GOLD+RE AF 113,23%
Fidelity Funds Glo AF 91,70%
Morgan Stanley Inv AF 91,29%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?