Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Deutsche kaufen 2015 wieder mehr Autos

Auto Deutsche kaufen 2015 wieder mehr Autos

Die Jahresbilanz der deutschen Autoindustrie kann sich sehen lassen. Selbst der Krisenkonzern VW legte zu. Die Branche rechnet aber international mit schwierigen Zeiten.

Voriger Artikel
NordLB: Deutsche Wirtschaft ist 2016 Konjunkturlokomotive Europas
Nächster Artikel
China-Sorgen ziehen den Dax wieder nach unten

Insgesamt kamen demnach im vergangenen Jahr rund 3,2 Millionen Autos neu auf Deutschlands Straßen - sechs Prozent mehr als 2014.

Quelle: Jan Woitas

Flensburg/Berlin. Die Deutschen haben 2015 so viele Autos gekauft wie seit sechs Jahren nicht mehr. Rund 3,2 Millionen Personenwagen wurden im vergangenen Jahr neu zugelassen, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilte.

Das ist ein Anstieg von 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ein starker Schlussmonat Dezember mit 7,7 Prozent Plus verhalf zu dem guten Gesamtergebnis.

Auch für den von der Abgas-Affäre gebeutelten Volkswagen-Konzern liefen die Geschäfte unterm Strich positiv. Die Kernmarke VW steigerte ihren Inlandsabsatz 2015 um 4,4 Prozent knapp 686 000 Pkw.

Inlandsproduktion und Export erhöhten sich nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) im Gesamtjahr ebenso. Beide gingen im Dezember jedoch zurück. "Angesichts der Produkts- und Exportzahlen sollte die gute Inlandslage nicht überbewertet werden", bemerkte VDA-Präsident Matthias Wissmann dazu. "Der Wettbewerb auf den internationalen Märkten wird härter."

Für die Fertigung in Deutschland ergab die Jahresbilanz 5,74 Millionen Personenwagen - 2 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Im Dezember waren es nach VDA-Angaben 361 700, ein Minus von 1 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat. Der Export legte 2015 um 3 Prozent auf 4,41 Millionen Neufahrzeuge zu. Im Dezember gab es aber auch hier einen Dämpfer: 283 900 Autos bedeuteten einen Rückgang um 4 Prozent.

Unter den Neuzulassungen 2015 verbuchten die Marken Smart (plus 68,7 Prozent auf 37 800 Autos) und Jeep (plus 44,3 Prozent auf 14 800 Autos) die größten Zuwächse. Bei den großen deutschen Marken schnitten Mercedes (plus 5,3 Prozent) und Opel (plus 4,7 Prozent) am besten ab. Marktführer mit einem Anteil von 21,4 Prozent an allen Neuwagen blieb VW mit weitem Abstand vor Mercedes (8,9 Prozent), Audi (8,4 Prozent) und BMW (7,8 Prozent).

Die meisten Neuwagen waren nach wie vor Benziner (50,3 Prozent) und Dieselautos (48,0 Prozent). Der Anteil von Autos mit alternativen Antrieben ist noch gering (1,7 Prozent). Darunter waren 33 630 Hybrid-Fahrzeuge und 12 363 reine Elektro-Pkw.

VW will nun auch mit einem neuen Elektromobil an das Erbe seiner Transporter-Busse anknüpfen. Auf der Technik-Messe CES in Las Vegas stellte der Konzern den "BUDD-e" vor, dessen Design eine modernisierte Version beliebter alter Modelle ist.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 10.529,50 +0,15%
TecDAX 1.687,00 +0,03%
EUR/USD 1,0673 ±0,00%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. TELEKOM 14,69 +0,71%
BAYER 87,21 +0,71%
HEID. CEMENT 83,50 +0,67%
DT. BANK 14,73 -1,98%
VOLKSWAGEN VZ 118,37 -0,71%
LUFTHANSA 12,14 -0,50%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Bakersteel Global AF 166,72%
Structured Solutio AF 154,79%
AXA IM Fixed Incom RF 141,93%
Stabilitas PACIFIC AF 140,74%
Crocodile Capital MF 122,39%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?