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Wirtschaft Draghi: Flüchtlingskrise Herausforderung und Chance zugleich
Nachrichten Wirtschaft Draghi: Flüchtlingskrise Herausforderung und Chance zugleich
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15:47 22.01.2016
EZB-Chef Mario Draghi beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Foto: Jean-Christophe Bott
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Davos

Die Bewältigung der Krise werde erhebliche zusätzliche Investitionen der Staaten erfordern, sagte Draghi beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Dies könne sich als "das größte staatliche Investitionsprogramm erweisen, das wir seit Jahren hatten", erklärte der EZB-Chef.

Hinsichtlich der Möglichkeiten der EZB, die Inflationsrate wieder zu erhöhen, äußerte Draghi sich erneut zuversichtlich. Zwar gebe wegen des weiteren Rückgangs der Ölpreise und der Wachstumsaussichten in den Schwellenländern wenig Anlass für Optimismus. Die Möglichkeiten der EZB zum Gegensteuern seien jedoch längst nicht ausgeschöpft. "Wir haben viele Instrumente", sagte Draghi. Ähnlich hatte er sich bereits am Vortag bei einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main geäußert.

Am Donnerstag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) bereits auf mögliche weitere Schritte im Kampf gegen Mini-Inflation und Konjunkturschwäche vorbereitet. "Wir werden bei unserer nächsten Sitzung im März unsere Geldpolitik überprüfen und möglicherweise anpassen", hatte Draghi gesagt. Seit Jahresbeginn hätten die Abwärtsrisiken für die Konjunktur wieder zugenommen. Die Umstände hätten sich seit Dezember "grundlegend" geändert.

dpa

Sollte man Bargeld ganz abschaffen? Dann wäre auch das Falschgeldproblem mit einem Schlag aus der Welt. Bargeld helfe nur noch Geldwäschern und anderen Kriminellen, ihre Geschäfte zu verschleiern, sagte Deutsche-Bank-Chef John Cryan in dieser Woche beim Weltwirtschaftsforum in Davos - und überraschte mit einer gewagten These: Bargeld werde in den nächsten zehn Jahren verschwinden.

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