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Wirtschaft Durch Streik zu spät im Büro – es drohen Konsequenzen
Nachrichten Wirtschaft Durch Streik zu spät im Büro – es drohen Konsequenzen
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14:07 10.12.2018
Menschen gehen auf einem Bahnsteig im Hauptbahnhof in Hamburg. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hatte nach abgebrochenen Tarifgesprächen zu einem bundesweiten Warnstreik aufgerufen. Quelle: Georg Wendt/dpa
Hannover

Arbeitnehmer sind dafür verantwortlich, pünktlich zur Arbeit zu kommen. Das gilt auch, wenn wegen eines Streiks die Fernzüge ausfallen oder Verspätung haben, erklärt Nathalie Oberthür, Fachanwältin für Arbeitsrecht.

Konkret bedeutet das: Sind der Arbeitskampf und seine mutmaßlichen Konsequenzen wie beim aktuellen Warnstreik der Bahn-Mitarbeiter vorher angekündigt, müssen Berufstätige vorsorgen – sich also etwa früher oder mit anderen Verkehrsmitteln auf den Weg machen.

Wer das nicht tut und zu spät kommt, riskiert theoretisch eine Abmahnung, auch wenn es nur einmal passiert. Denn wegen der Ankündigung hätte der Arbeitnehmer ja vorsorgen können, anders als bei einem überraschenden Wintereinbruch oder bei einem Zugunglück.

Wer Arbeitszeit verpasst, bekommt dafür außerdem keinen Lohn, so die Expertin. Nacharbeiten muss der Beschäftigte die versäumten Stunden prinzipiell nicht – auch wenn es in der Praxis so gehandhabt werden kann.

Von RND/dpa

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