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Wirtschaft EU-Kommission kündigt Steuerregeln für Konzerne an
Nachrichten Wirtschaft EU-Kommission kündigt Steuerregeln für Konzerne an
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17:04 23.05.2013
EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier setzt sich für mehr Steueroffenheit bei den Konzernen ein. Foto: Julien Warnand
Brüssel

Das kündigte EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier am Donnerstag in einer Rede auf einer Konferenz in Amsterdam an.

Vom nächsten Jahr an gelten für Banken bereits strengere Regeln. Die Geldhäuser in der EU müssen dann für jedes Land, in dem sie aktiv sind, ihre Gewinne, die gezahlten Steuern und staatliche Fördergelder offenlegen.

"Wir werden diese Pflicht auf große Konzerne und Unternehmensgruppen ausdehnen", sagte Barnier. Der EU-Kommissar ist für Gesetzesvorschläge in diesem Bereich zuständig.

Nach Angaben von Barniers Sprecherin sollen diese Vorgaben in eine bereits vorliegende EU-Gesetzesinitiative integriert werden.

Diese schreibt Firmen vor, über ihre Aktivitäten im Umwelt- und Sozialbereich Rechenschaft abzulegen. Derzeit beraten EU-Parlament und Staaten darüber. Bis der Vorschlag Gesetz wird, dürfte es noch ein bis zwei Jahre dauern.

Der US-Konzern Apple hatte jüngst mit seiner Steuerstrategie für Entrüstung gesorgt. US-Politiker werfen Apple vor, über irische Tochterfirmen höheren Abgaben in den USA zu entgehen. Irland ist für seine niedrigen Steuersätze bekannt.

dpa

Der japanische Autobauer Nissan ruft wegen eines Lenkradproblems weltweit 841 000 Autos zurück in die Werkstätten. Betroffen seien die Modelle Micra und Cube aus den Baujahren 2002 bis 2006, sagte eine Sprecherin von Nissan Deutschland am Donnerstag.

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Microsoft-Gründer Bill Gates darf sich wieder guten Gewissens reichster Mensch der Welt nennen. Nach dem Finanzdienstleister Bloomberg hat nun auch das US-Magazin "Forbes" erklärt, dass Gates den mexikanischen Telekom-Tycoon Carlos Slim überholt habe.

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am 23.05.2013 um 16:30 Uhr festgestellt (alle Angaben in Euro).

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