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Eigentümer: Günstige Mietwohnungen sind schwer zu finden

Wohnen Eigentümer: Günstige Mietwohnungen sind schwer zu finden

Der Verband Haus und Grund sieht zwar ein Ende der Mieterhöhungen bei seinen Mitgliedern, den kleineren privaten Vermietern. Aber der Mieterbund ist nicht überzeugt.

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In Großstädten wie Hamburg und München muss man nach wie vor lange nach einer günstigen Wohnung suchen.

Quelle: Sven Hoppe

Berlin. Für Mieter mit kleinem Geldbeutel bleibt die Wohnungssuche in vielen Städten schwierig. Im unteren Preissegment steigen die Mieten weiter, wie der Eigentümerverband Haus und Grund mitteilte. Der Mieterbund ist jedoch nicht überzeugt.

Im Durchschnitt jedoch hätten die privaten Kleinvermieter die Mieten im vergangenen halben Jahr nicht mehr erhöht.

"Die Mietsteigerungen der vergangenen drei Jahre sind - zumindest bei den privaten Vermietern - vorbei", verwies Verbandspräsident Kai Warnecke auf eine Umfrage unter den Mitgliedern. Das liege jedoch weniger an der Mietpreisbremse als daran, "dass der normale Mieterhöhungszyklus endet".

Nach der Umfrage haben die Vermieter durchschnittlich vor 2,9 Jahren die letzte Mieterhöhung ausgesprochen. Innerhalb des vergangenen Jahres hat jeder zehnte Mieter der Mitglieder eine Mieterhöhung erhalten. Vor einem Jahr traf das noch auf jeden vierten zu.

Der Deutsche Mieterbund meldete Zweifel an. Geschäftsführer Ulrich Ropertz verwies auf Untersuchungen des Hamburger Instituts F+B, nach denen die Mieten in bestehenden Verträgen im vergangenen Jahr um 1,8 Prozent gestiegen sind. In Anzeigen würden Wohnungen im bundesweiten Durchschnitt 22 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete angeboten. "Irgendwer muss diese Mieterhöhungen ja durchführen", sagte Ropertz. Die kommunalen Wohnungsunternehmen und Genossenschaften hielten sich im Wesentlichen an die Mietpreisbremse.

Laut Haus-und-Grund-Umfrage liegen Privatvermieter in bestehenden Verträgen durchschnittlich 0,67 Prozent über der Vergleichsmiete. Vor einem Jahr lag der Wert bei 0,3 Prozent.

Vermieter dürfen in laufenden Verträgen die Miete innerhalb von drei Jahren um bis zu 20 Prozent erhöhen, höchstens jedoch bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete, die im Mietspiegel steht. In Städten oder Stadtteilen mit angespanntem Wohnungsmarkt gilt teilweise eine Kappungsgrenze von 15 Prozent. Die sogenannte Mietpreisbremse gilt bei Neuvermietungen, war nach Experteneinschätzung bislang aber weitgehend wirkungslos.

dpa

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