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Ende der Deflation: In Griechenland steigen die Preise

Konjunktur Ende der Deflation: In Griechenland steigen die Preise

Nach 33 Monaten in Folge steigen in Griechenland zum ersten Mal wieder die Preise - ein Indiz dafür, dass das pleitebedrohte Land sich aus der Deflation bewegt und die Wirtschaft anzieht.

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Unerfreulich für den Verbraucher, aber die Preissteigerung in Griechenland deutet auf eine Erholung der Wirtschaft hin.

Quelle: Socrates Baltagiannis

Athen. Wie die griechische Statistikbehörde Elstat am Mittwoch mitteilte, legten die Verbraucherpreise im Dezember 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,4 Prozent zu.

Wie tief die griechische Wirtschaft lange Zeit in der Deflationsfalle steckte, zeigen die Jahreszahlen. Demnach lagen die Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt 2015 1,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau, nach einem Rückgang um 1,4 Prozent 2014.

Eine Deflation gilt als große Gefahr für die Wirtschaft: Verbraucher und Unternehmen halten sich angesichts fallender Preise mit Ausgaben und Investitionen zurück, was die Wirtschaftsleistung drückt und die Preise weiter fallen lässt. Im Gegenzug gelten kräftig steigende Preise als Indiz für eine positive Konjunktur.

dpa

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