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Nachrichten Wirtschaft In diesen Branchen verdienen Frauen mehr als Männer
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12:10 15.03.2018
Symbolfoto Quelle: dpa-tmn
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Potsdam

Noch gibt es eine sehr große Lücke zwischen dem, was Frauen und Männer verdienen. Die Lohnlücke beträgt durchschnittlich rund 20 Prozent. Das zeigen neue Berechnungen des Statistischen Bundesamtes. In Brandenburg ist die Lohnlücke deutlich geringer – hier liegt sie bei rund drei Prozent.

Hier werden die Frauen besser bezahlt

Dass es auch Bereiche gibt, in denen Frauen mehr als Männer verdienen, zeigt eine Recherche des Vergleichsportals „Gehalt.de“. Dort hat man mehr als 240.000 Vergütungsdaten auf Lohnunterschiede verglichen. Ergebnis: Es gibt Branchen, in denen Frauen mehr verdienen als Männer. In der Tourismus- und Freizeitindustrie erhalten Frauen demnach rund sechs Prozent mehr Lohn als ihre männlichen Kollegen. In öffentlichen Verwaltungen sind es drei Prozent mehr. Ebenfalls besser bezahlt werden Frauen in Ingenieurbüros (2,6 Prozent), in der Chemiebranche (1,7 Prozent) und in Unternehmungsberatungen (1,3 Prozent).

Hier werden die Männer besser bezahlt

Die Untersuchung zeigt, dass Frauen vor allem in geringer vergüteten Berufen (Jahreseinkommen 30.000 bis 35.000 Euro) besser als Männer bezahlt werden. Steigt das Jahreseinkommen allerdings um das Doppelte auf rund 66.000 Euro, herrscht wieder das bekannte Bild. Frauen werden dann deutlich schlechter bezahlt. Laut „Gehalt.de“ ist die Lohnlücke in der Werbebranche am höchsten. Hier verdienen Männer 13 Prozent mehr als die Frauen. Im Gesundheitswesen sind es 12,4 Prozent, in der Logistikbranche 10,7 Prozent.

Erklärung für die Lohnlücke

„Immer wieder stellen wir fest, dass in besser bezahlten Berufen die Lohnlücken deutlich weiter auseinander gehen“, sagt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de. Lediglich in der Tourismus- und Freizeitindustrie erhalten Frauen in dieser Verdienstklasse 4,2 Prozent mehr Gehalt als ihre Kollegen. „In der Tourismusindustrie sind viele Frauen beschäftigt, die oft über mehr Berufserfahrung verfügen als ihre männlichen Kollegen. Männliche Beschäftigte arbeiten meist nicht langfristig in einem Unternehmen der Tourismus- und Freizeitindustrie und wechseln eher die Branche“, so Bierbach weiter.

Von MAZonline

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