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Ermittler durchsuchen Audi-Zentrale

Diesel-Skandal Ermittler durchsuchen Audi-Zentrale

18 Beamte und Staatsanwälte krempeln am Dienstagmorgen Büros von Audi um. Der bayrische Autobauer soll per Software die Abgas-Reinigung bei 210 000 Fahrzeugen manipuliert haben.

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Die Ermittler gehen dem Verdacht nach, Audi habe 200 000 Fahrzeuge für den amerikanischen und europäischen Markt manipuliert.

Quelle: dpa

Ingolstadt. Großrazzia bei Audi: Aktuell durchsucht die Staatsanwaltschaft München die Zentrale in Ingolstadt und das Werk in Neckarsulm. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ). Insgesamt seien 18 Staatsanwälte und Beamte im Einsatz. Gegenüber der „Süddeutschen“ hatte eine Audi-Sprecher die Razzia bereits bestätigt.

Die Ermittler gehen laut SZ dem Verdacht nach, Audi habe 210 000 Fahrzeuge für den amerikanischen und europäischen Markt manipuliert. Eine spezielle Software habe die Schadstoffreinigung in V6-3-Liter-Dieselmotoren nur unter Testbedingungen bei den Behörden aktiviert. Im täglichen Einsatz sei die Abgasreinigung dagegen weitgehend ausgeschaltet gewesen.

Audi-Vorstände sind nicht betroffen

Laut Mitteilung der Staatsanwaltschaft wurde auch eine Privatwohnung in Baden-Württemberg durchsucht. Schon im März vergangenen Jahres hatte es wegen der Abgas-Affäre Razzien bei Audi gegeben.

Zum Verkauf von manipulierten Diesel-Fahrzeugen auf dem US-Markt würden inzwischen 14 Personen als Beschuldigte geführt, hieß es. Darunter seien aber keine aktuellen oder ehemaligen Audi-Vorstandsmitglieder. Gegen die Verdächtigen richtet sich der Vorwurf des Betrugs und der strafbaren Werbung.

Im Januar musste Audi 130 000 Autos zurückrufen

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hatte bereits Ende Januar für V6-Dieselfahrzeuge von Audi einen Zwangsrückruf verhängt. Der Hersteller sei darüber informiert worden, dass die Behörde in den Audi-Modellen A4, A5, A6, A7, A8, Q5, SQ5 und Q7 mit der Abgasnorm 6 „unzulässige Abschaltvorrichtungen“ festgestellt habe, bestätigte ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums. Zuvor hatte die „Bild am Sonntag“ darüber berichtet. Insgesamt seien in Deutschland 77.600 Fahrzeuge betroffen und weltweit 127.000 Fahrzeuge.

Von sos/dpa/RND

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